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Schlei-Bote

21. Oktober 2017 | 02:12 Uhr

Klarer Wahlsieg für Trauzettel

vom

Bei der Kreistagswahl gewinnt der CDU-Kommunalpolitiker zehn von elf Wahlbezirken / Achtungserfolg für Menge

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kappeln | Die Kreistagswahl kennt scheinbar nur Gewinner, jedenfalls nach Aussage der vier Kandidaten, die jeweils Stimmen im zweistelligen Prozentbereich holten.

Unumstritten ist der Wahlsieg von Horst Trauzettel (CDU) mit einem Vorsprung von 527 Stimmen vor seinem SPD-Kontrahenten Joachim Menge. Trauzettel, der insgesamt auf 40,1 Prozent der Stimmen kam, schnitt dabei besser als seine Partei bei der Gemeindewahl ab. Dort erhielt die CDU 37,9 Prozent. Trauzettel gewann zehn von elf Wahlbezirken. Einziger Wermutstropfen: Ausgerechnet in Ellenberg 1 hatte der Ellenberger mit einer Stimme weniger als sein SPD-Widersacher Joachim Menge das Nachsehen. Trauzettels Stimmung tat dies indes keinen Abbruch.

"Mein Wahlergebnis ist gut. Das ist für Kappeln ein ausgezeichnetes Ergebnis", sagte der frisch gewählte Kreistagsabgeordnete. Trauzettel, der selbst einmal gesagt hatte, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr ginge, als dass er sich für den Kreistag bewirbt, wies daraufhin, wie eng verzahnt Kreis- und Kommunalpolitik eigentlich sein müssten: "Doch manchmal leben wir in Parallelwelten. Das darf nicht sein, wir wissen zu wenig von einander. Ich würde gerne versuchen, das unter einen Hut kriegen." Nach den Schwerpunkte für seine künftige Tätigkeit gefragt, sagt der Christdemokrat: "Ich möchte meine Erfahrungen, die ich in Kappeln gemacht habe, im Kreistag einbringen." So würde er am liebsten im Haupt- oder im Werkausschuss mitarbeiten, sagt aber auch: "Ich allein bin hier nicht Herr des Verfahrens."

Auch wenn es für Joachim Menge dieses Mal nicht gereicht hat, sah der SPD-Kandidat, der 24,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinigte, keinen Grund zum Trübsaalblasen. "Ich bin mit 25 Prozent fürs erste Mal ganz zufrieden, und in Ellenberg 1 lag ich so gar ganz vorne." Mit Trauzettel habe er zudem einen starken Gegner gehabt. "Doch ich bin bereit, es in fünf Jahren noch einmal zu versuchen."

Michael-Sven Schattka (Grüne), der keinen Listenplatz hatte, fand sein Resultat von 11,2 Prozent im Gegensatz zum Ergebnis der Gemeindewahl (10,4 Prozent) akzeptabel. "Die Hoffnung auf ein Direktmandat habe ich nicht gehabt. So habe ich einen guten Beitrag zum gelungenen Gesamtergebnis geleistet", sagt Schattka.

Christian Andresen (SSW) war mit seinem Stimmenanteil von 11,1 Prozent zufrieden. "Ich habe den Listenplatz 15 gehabt, da war es ohnehin nicht möglich, in den Kreistag zu ziehen. Und dass Herr Trauzettel das Direktmandat gewonnen hat, ist für mich in Ordnung", so Andresen.

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