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Sterup : Kirchturm saniert, Ärztehaus im Bau

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Sanierung des Steruper Kirchturms ist teurer geworden als gedacht, dafür aber jetzt immerhin abgeschlossen. Zudem startete vor Kurzem der Bau des neuen Ärztehauses.

„Das ist richtig gut geworden“, kommentierte Sterups Bürgermeister Wolfgang Rupp die Sanierung des Turms der St.-Laurentius-Kirche mitten im Ort. Das Gerüst ist abgebaut, und der schlanke Turm erstrahlt weithin sichtbar in neuem Glanz. Rund neun Monate währten die Arbeiten – wegen unvorhergesehener Probleme länger als gedacht und damit teurer als veranschlagt. Aber, so fügte Rupp während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung hinzu: „Es hat sich gelohnt.“

Auch die guten Fortschritte beim Bau des Ärztehauses unweit der Kirche erfreuten den Bürgermeister. Nach vier Jahren Vorbereitungen sei mit dem Bau vor vier Wochen begonnen worden, und er mache gute Fortschritte. „Termin für die Fertigstellung ist Ende Mai nächsten Jahres“, so Rupp.

Im weiteren Verlauf der Sitzung befassten sich die Gemeindevertreter mit jener Liste, in der die von der Gemeinde gewährten Zuschüsse und Beiträge niedergeschrieben sind. Es wurde hin und her überlegt, ob man das eine oder andere streichen könnte. Doch davon wurde für das nächste Jahr Abstand genommen, weil „uns das finanziell nicht rettet“, wie es hieß. Die Liste soll aber gründlich durchforstet werden, um gegebenenfalls für 2017 Änderungen vorzunehmen.

Herbert Petzel, Vorsitzender des Bau- und Wegeausschusses, empfahl diverse Unterhaltungsmaßnahmen und informierte die Versammlung darüber, dass Bereiche von Schnabe und Hoheluft sowie die Straße von Brunsbüll und Brunsbüllund beim Schwarzdeckenunterhaltungsverband für 2017 zur Instandsetzung angemeldet worden seien. Was die Kosten betrifft, sprach er von 21.500 Euro für Unterhaltungsarbeiten und 12.760 Euro für den Winterdienst – das fand die Zustimmung der Gemeindevertreter.

Dann ging es um die Neufassung der Entschädigungssatzung. Die Gemeindevertreter verständigten sich darauf, das Sitzungsgeld für Gemeindevertreter bei einer Monatspauschale von 10 Euro zu belassen. Laut Satzung steht dem Bürgermeister eine Arbeitsmittelpauschale zu. Rupp: „Die will ich nicht haben.“ Er habe sie während seiner bisher 13-jährigen Tätigkeit als Bürgermeister nie beantragt und werde das auch in Zukunft nicht tun.

Den Prozentsatz für die Zweitwohnungssteuer erhöhten die Gemeindevertreter von zehn auf zwölf Prozent – das spült rund 1000 Euro zusätzlich in die Kasse.

„Die Satzung über die Abwasserbeseitigung ist dringend neu zu beschließen“ – so hatten es überörtliche Ordnungsprüfer der Gemeinde ins Stammbuch geschrieben. Die alte Satzung von 1988 hat nach 20 Jahren ihre Gültigkeit verloren. Die Gemeindevertreter folgten dem Hinweis, beschlossen die Satzung neu, wobei sich inhaltlich nichts ändert.

Der Haushalt für 2016, vorgelegt vom Finanzausschussvorsitzenden Karl Peters, schließt im Ergebnisplan bei Erträgen von rund 1,704 Millionen Euro und Aufwendungen von rund 1,708 Euro mit einem Fehlbetrag von 3900 Euro ab. Die Steuerhebesätze bleiben mit jeweils 370 Prozent für die Grundsteuer A und die Gewerbesteuer sowie 390 Prozent für die Grundsteuer B unverändert.

Um Termine der Gemeinde und privater Art besser unter einen Hut zu bringen, sei es sinnvoll, Sitzungen langfristig festzulegen, wurde aus der Runde der Gemeindevertreter angeregt. Das sei leichter gesagt als getan, weil immer wieder etwas auf die Schnelle entschieden werden müsse, wurde gekontert. Allerdings steht seit 1802 ein Termin fest: die Allmannssitzung, die traditionell am 29. Dezember stattfinden wird.



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