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Schlei-Bote

22. Oktober 2017 | 17:51 Uhr

Kindergarten-Umbau: Die Zeit drängt

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Bauausschuss lehnt Konzept eines Planungsbüros wegen zu ungenauer Kosten ab

von
erstellt am 22.Mai.2014 | 14:23 Uhr

In Rieseby stehen für öffentliche Gebäude wie den Schleikindergarten oder die Sporthalle zahlreiche Bauvorhaben an. So empfahl der Bau- und Umweltausschuss Mittwochabend unter Leitung von Heino Stüve (SPD), für den Gemeinde-Kindergarten die Erstellung von drei Entwürfen samt Kostenschätzungen durch ein Planungsbüro. Eine dem Ausschuss vorgelegte erste Konzeptidee erfüllte zwar alle Ansprüche an die gewünschten baulichen Veränderungen, doch der Kostenrahmen von 60 000 bis 80 000 Euro war den Ausschussmitgliedern zu ungenau.

Einig war sich das Gremium über den dringenden Handlungsbedarf an der Einrichtung. Dennoch räumte Stüve ein, dass es unrealistisch sei, noch in diesen Sommerferien mit dem Umbau zu starten. Dem stimmte Bauamtsleiter Norbert Jordan zu. Es müsse nicht nur ein Bauantrag gestellt werden, sondern auch eine Nutzungsänderung beantragt werden und die vorgeschriebenen Fristen der Gewerke bei einer Ausschreibung seien ebenfalls zu berücksichtigen. Bei dem Umbau geht es um die Erneuerung und Erweiterung der Sanitäranlagen, die Neugestaltung einer Küche, die Einrichtung eines Elternbesprechungsraumes, eines Büros, eines zusätzlichen Abstellraum sowie eines weiteren Gruppenraums.

Grünes Licht gab der Ausschuss im nicht öffentlichen Teil der Sitzung für die Auftragsvergabe an ein Architektenbüro, zur Erstellung eines Sanierungskonzeptes für die Wilhelm-Bronnmann-Sporthalle, wie Bürgermeister Jens Kolls (SPD) mitteilte. Dazu soll das Büro auch die Kosten ermitteln. Im Haushalt sind dafür 12 500 Euro eingestellt. „Einsturzgefährdet ist die Sporthalle nicht“, so Stüve.

Nach einstimmiger Empfehlung des Bauausschusses soll die Gemeinde Betonpalisaden im nördlichen Bereich des Schulhofes entfernen. Zugleich soll ein Erdhügel, der derzeit noch durch die Palisaden abgefangen wird, abgeflacht werden. Dies ergab eine Ortsbegehung des Gremiums vor der Sitzung. Weitere von der Schule vorgeschlagene Änderungen für denHof sollen in einem von der Schule zu erstellenden Gesamtkonzept berücksichtigt werden.

Bernd Mordhorst (CDU) ergänzte als Sprecher der Arbeitsgruppe Dorfentwicklung, dass man bei allen Veränderungen derzeit berücksichtigen müsse, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vermutlich im Herbst vorgestellt werden könnten. Daher sollte man nun nicht Fakten schaffen, die später nicht rückgängig zu machen seien, warf er ein.

Vor dem Hintergrund lehnte der Ausschuss auch den Antrag eines Bürgers ab, der mehrere Stellplätze am Rand des Schulhofes von der Gemeinde erwerben oder pachten wollte.

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