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Gelting : Kinder haben ihren Gruppenraum wieder

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Sanierung der Geltinger ADS-Einrichtung ist abgeschlossen. Die Gemeinde beziffert die Kosten auf 50.000 Euro.

Mit Sack und Pack verließen die 23 Jungen und Mädchen der Regelgruppe des ADS-Kindergartens das Peter-Schwennsen-Haus und kehrten zurück in ihren Gruppenraum. Bei diesem Umzug zurück halfen ihnen Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes, ihre Eltern und die Erzieherinnen. Im Sommer des vergangenen Jahres war an ihrem Raum ein Dachschaden festgestellt worden: Es hatten sich Risse in den Balken gebildet, die die Statik gefährdeten. Um eine mögliche Gefährdung zu vermeiden, wurden die Kinder kurzerhand ausquartiert und die Handwerker zur Sanierung gebeten.

Es erwies sich als Glücksfall, dass gleich nebenan das Peter-Schwennsen-Haus als Ausweichquartier zur Verfügung stand, denn so konnten sich die Handwerker zügig ans Werk machen – auf dem Programm standen die Erneuerung der Konstruktion und zweier Dachfenster sowie Malerarbeiten.

Im Peter-Schwennsen-Haus hatte derweil bereits die altersgemischte Gruppe vor gut drei Jahren eine dauerhafte Bleibe gefunden. Dort gab es noch einen Raum, der vom Ortskulturring genutzt wurde. Der überließ den Kindern vorübergehend den Raum, der bis jetzt das Zuhause für die Regelgruppe wurde.

Das war im Dezember, nun sind die Arbeiten erledigt, und so ging es zur allgemeinen Erleichterung zurück ins alte Domizil. Besonders froh darüber ist Petra Kluge, die seit gut einem Jahr den ADS-Kindergarten in Gelting leitet. Und Erleichterung über den Umzug zurück in den Gruppenraum herrscht auch bei den Verantwortlichen des Ortskulturrings, der nun seinen Raum im Peter Schwennsen-Haus wieder wie gewohnt nutzen kann.

Eigentümerin des Gebäudes, das die Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig (ADS) als Träger des Kindergartens seit 18 Jahren gemietet hat, und damit zuständig für die bauliche Unterhaltung ist die Gemeinde Gelting. Die Kosten für die Behebung des Schadens beziffert Geltings Bürgermeister Uwe Linde auf rund 50.000 Euro.

Zurück im angestammten Gruppenraum geht der Betrieb des ADS-Kindergartens wie gewohnt weiter. „Im Sommer“, so Petra Kluge, „wird der Regelgruppen-Raum auch noch einen neuen Fußbodenbelag erhalten“. Den ADS-Kindergarten mit seinen drei Gruppen – einer Krippe, einer altersgemischte sowie einer Regelgruppe – besuchen zurzeit 47 Kinder. Für ihr Wohlbefinden sorgen neben der Leiterin Petra Kluge auch noch sechs pädagogische Mitarbeiterinnen, eine Köchin und ein Hausmeister.

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