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Feuer in Kappelner Werfthalle : Keine Anhaltspunkte für Brandstiftung

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Experten sind noch dabei, den Schaden in der abgebrannten Werfthalle zu untersuchen, können Brandstiftung aber nahezu ausschließen.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2016 | 07:15 Uhr

Nach ersten Untersuchungen war mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ eine technische Ursache für den Brand in der Werfthalle am Hafen verantwortlich. Dies gab die Polizei gestern bekannt. Am Dienstag hatten Spurensicherungsbeamte der Bezirkskriminalinspektion Flensburg, Kräfte der Kriminalpolizei-Station Schleswig und zwei Sachverständige für Brandursachen des Landeskriminalamtes Kiel die Brandstelle aufgesucht. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung konnten die Experten dabei nicht feststellen. Die Ermittlungen dauern aber noch an.

Am Tag zuvor hatte ein Statiker die einsturzgefährdete Bootshalle auf die Standfestigkeit geprüft. Damit die Forscher für die Brandursache die Halle auch gefahrlos betreten konnten, wurden daraufhin Stützmaßnahmen durchgeführt.

Wie der Schlei Bote berichtete, hatte das Feuer am Sonnabend die Bootshalle am Hafen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Personen wurden dabei nicht verletzt. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei weit mehr als eine Million Euro. Neben dem wirtschaftlichen Totalschaden der Halle verbrannten auch vier Yachten in dem Gebäude. Zwei weitere vor der Bootshalle stehende Schiffe wurden infolge des Feuers stark beschädigt. Ferner verbrannte in der Bootshalle gelagertes Schiffszubehör jedweder Art. Die Ermittlung der Schadenshöhe ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht abgeschlossen.

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