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Kappelns Tauben holen fast die Hälfte aller Titel

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Züchter Renate und Dieter Albrecht heimsen 15 Siege ein

shz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Vor mittlerweile 57 Jahren schlossen sich die drei Brieftaubenzüchter-Vereine „Schleibote“ (Kappeln), „Schleiperle“ (Karby) und „Heimatliebe“ (Rabel) zum Verein „Brieftauben-Reisevereinigung Kappeln“ zusammen. Innerhalb des Zusammenschlusses blieben die drei Gründervereine allerdings als Abteilungen erhalten und veranstalten noch heute eigene Wettflüge und Meisterschaften. Einmal im Jahr steht die Ehrung der jeweiligen Vereinsmeister an, und Vorsitzender Günter Feddersen hatte jede Menge zu tun: Er zeichnete Sieger und Platzierte in nicht weniger als 32 Kategorien aus.

Allerdings war der Erfolg recht ungleichmäßig verteilt. Von den 32 Siegerurkunden, Pokalen und Medaillen gingen allein 15 an die Züchtergemeinschaft Renate und Dieter Albrecht aus Kappeln. Die beiden wurden nicht nur Vereinsmeister in der Klasse der Alttiere der Brieftauben-Reisevereinigung, sondern holten sich auch noch die Titel des Dachvereins in den Einzelwertungen „Weibchenmeister“, „Bestes Altweibchen“ (älter als ein Jahr) und „Bestes Jungtier“. Sie wurden ebenfalls Vereinsmeister der Abteilungen „Schleibote“ und „Schleiperle“ und sicherten sich dort die Titel „Bestes Altweibchen“, „Bestes einjähriges Weibchen“ und „Bestes Jungtier“ sowie die Pokale für die Mittel- und Langstrecke. Weitere Titel auf Verbandsebene, wie Verbandsmeisterschaft, Meisterschaft der Zeitschrift „Die Brieftaube“ und der Sieg im 400-Kilometer-Flug wurden ebenfalls eingefahren.

Neun Titel sicherte sich Richard Wolfgram. Er wurde Vizevereinsmeister hinter Renate und Dieter Albrecht und gewann die Titel „Jährigenmeister“ (einjährige Tauben), „Bester jähriger Vogel“, „Bestes jähriges Weibchen“ für Flüge unter 500 Kilometer und „Bestes jähriges Weibchen“ in der Gesamtwertung aller Flüge. Ferner gewann er den Werbepreis der Zeitschrift „Die Brieftaube“ und den 500-Kilometer-Flug. In der Abteilung „Heimatliebe“ holte er sich außerdem die Titel „Alttiermeister“ und Jungtiermeister“.

Bei so viel Konzentration auf die zwei erfolgsverwöhnten Züchter blieb für die anderen nicht mehr viel übrig. Lediglich Uwe Witt aus Wackerballig konnte den erfolgsverwöhnten Züchtern mit dem Gewinn des „Kurzstrecken-Pokals“ und den Kategorien „Bester jähriger Vogel“ und „Bester Altvogel“ der Abteilungen „Schleibote“ und Schleiperle“ sowie mit dem Titel „Bester Altvogel“ der Brieftauben-Reisevereinigung und dem Sieg im 220-Kilometer-Flug immerhin noch fünf Titel entreißen. Manfred Höper aus Maasholm wurde Meister in der Klasse „Jungtiere“. Der Hoffnungspokal ging an Eckhard Goldbach für seinen Mittelplatz in der Meisterschaftswertung.

Vorsitzender Günter Feddersen hatte zuvor die abgelaufene Saison für die Taubenzüchter als insgesamt schwierig bezeichnet. Regen und Hitze haben demnach die Wettflüge beeinträchtigt, so dass zwei sogar ausfallen mussten. Bei den elf Wertungsflügen legten die Reisetauben 125 Kilometer (Kurzstrecke), 150 bis 400 Kilometer (Mittelstrecke) und über 400 Kilometer (Langstrecke) zurück). Zusätzlich fanden Einzelwertungen statt. Während die Alttiere (älter als ein Jahr) insgesamt elf Mal auf die Reise geschickt wurden, waren die Jungtiere (ein Jahr) nur fünf Mal mit dabei.

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