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Topfgeldjäger : Kappelner steigen aus ZDF-Kochshow aus

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Zweiter Auftritt des Kappelner Friseurs Dirk Seidel und seiner Freundin Helga Ebeyan bei den „Topfgeldjägern“.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2014 | 16:17 Uhr

In ihrem zweiten TV-Auftritt traten die Hobbyköche Dirk Seidel und Helga Ebeyan am Montag in einem Nord-Süd-Duell gegen eine Frankenauswahl an. Bei ihrer „Topfgeldjäger“-Premiere am Freitag im ZDF (wir berichteten) gewannen der Kappelner Friseurmeister und seine Freundin aus Osdorf mit spontanen und witzigen Kommentaren auf Anhieb die Zuschauerherzen. Ein Auftritt, der in der jetzigen Sendung Nachwirkungen zeigte. Moderator Alexander Herrmann präsentierte die beiden, als die Kandidaten, „die mein ganzes Herz haben“, auch wenn der Sternekoch – sicherlich nur als Test – Dirk Seidel anfänglich erneut „Dieter“ nannte.

Auch dieses Mal wusste das als „Pott un Pann“ angetretene Gespann hinter dem Herd wie auch vor der Kamera zu überzeugen. Für ihr Drei-Gänge-Menü setzten Seidel und Ebeyan auf mit Hackfleisch und Käsesauce gefüllte Zucchini als Vorspeise. Als Hauptgang präsentierten sie ein mit Macadamia-Nüssen paniertes Putenfilet in Shiitakepilz-Sauce zu Couscous. Den Abschluss bildete ein hochprozentiges Dessert, nämlich „Grieß trifft betrunkene Kirsche“. Doch unterlief den Norddeutschen dieses Mal der eine oder andere Fehler. So hatte Ebeyan beim Nachtisch Grieß mit Couscous verwechselt. Für Herrmann kein Problem. „Das kann schon passieren, schließlich ist Couscous nicht anderes als Hartweizengrieß.“ Und das Dessert schmeckte Hermann wie Seidel. Auch beim Hauptgang war Seidels paniertes Filet ganz leicht angebraten.

Doch auch der Gegenseite unterliefen Fehler. Die Zucchini-Suppe war über den Tellerrand geschwappt, und das Hackfleisch hatte laut Jurorin Cornelia Poletto zu wenig Hitze gesehen. Dagegen war die Vorspeise der Nordlichter ein einziger Lichtblick. Beim Hauptgang gab es aufgrund der ausdrucksvolleren Sauce leichte Vorteile für die Franken. Nun musste ausgerechnet das Dessert mit dem „falschen Grieß“ den Ausschlag geben. Poletto bemerkte den Irrtum, fand das aber lecker. Dagegen konnte der „harte“ Muffin der Gegenseite weniger überzeugen. Auch hatten die Studenten die Kirschsauce nicht zum Muffin auf dem Teller, sondern auf dem Unterteller serviert. Dazu führte eine rote Saucenspur vom fränkischen Kochtresen zum Jurytisch.

So siegten Seidel und Ebeyan. Die nahmen die 2000 Euro und verzichteten somit auf die Chance bei einem erneuten Sieg 4000 Euro zu gewinnen. „Das hatten wir uns vorgenommen. Es ist doch etwas stressig“, so Seidel später. Ihre Entscheidung, aus der Show auszusteigen, begleiteten die Zuschauer mit einem bedauernden „Ooohhh“. Denn auch in der Publikumswertung lagen die Schleswig-Holsteiner mit einer Kochlöffel-Länge vorne.

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