Ausschusssitzung : Kappeln-Land muss mehr Umlage zahlen

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Der Amtsausschuss segnete den Haushalt für 2019 ab.

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05. Dezember 2018, 15:35 Uhr

Das Amt Kappeln-Land ist eines von sehr überschaubarer Größe. Mit der Stadt Arnis und den Gemeinden Grödersby, Rabenkirchen-Faulück und Oersberg umfasst es zwar immerhin gut 28 Quadratkilometer, aber noch nicht mal 1500 Einwohner. Passenderweise nutzte Amtsvorsteher Peter-Martin Dreyer (Bürgermeister in Rabenkirchen-Faulück) daher die letzte Amtsausschusssitzung des Jahres, um einen Gedanken des schleswig-holsteinischen Innenministers Hans-Joachim Grote aufzugreifen, der offenbar einmal über die Zufriedenheit der Schleswig-Holsteiner im Allgemeinen und der Menschen auf dem Lande im Besonderen gesprochen hatte. Dreyer führte nun aus, dass diese Zufriedenheit an das Kleinteilige, Überschaubare in kleinen Gemeinden gekoppelt sei, an die enge Nachbarschaft und das gelebte Ehrenamt in den Dörfern. Und welches Beispiel träfe da – zumindest nach sachlichen Kriterien – besser ins Schwarze als das Amt Kappeln-Land?

Inhaltlich ging es danach um den Amtshaushalt für 2019, der mit einem geplanten Fehlbetrag von 12.000 Euro abschließt. Die Amtsumlage erhöht sich aufgrund dessen auf 255.000 Euro (Vorjahr: 242.300 Euro). Davon trägt Rabenkirchen-Faulück gut 113.500 Euro, Oersberg knapp 50.500 Euro, Arnis knapp 50.300 Euro und Grödersby knapp 40.800 Euro.

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