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Freiwilligen Feuerwehren : Kampf der Wehren: Sieg für Ellenberg

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Acht Ortswehren mussten sich in verschiedenen Disziplinen beweisen. Ellenberg siegte, Rabel landete ganz hinten.

Spaß wird groß geschrieben beim „Kampf der Wehren“, wie er seit 2008 zwischen denen der Stadt Kappeln und den freiwilligen Helfern von Rabel ausgetragen wird. Zu den Modalitäten gehört, dass die Wehr, die gewinnt, im nächsten Jahr dran ist mit der Organisation. Das war diesmal die Wehr von Rabel, die bereits 2010 siegte. Im nächsten Jahr wird es die Kappelner Ortswehr Ellenberg sein, die sich Wettkampf-Disziplinen ausdenken muss. Denn die Ellenberger waren es, die mit 36 Punkten siegten – zum ersten Mal – und damit im kommenden Jahr den „Kampf der Wehren“ auszurichten haben.

Auf dem Spielplatz beim Feuerwehrhaus in Rabel spielte sich ein lautstarkes Geschehen ab. Da wurde angefeuert, gutes Abschneiden mit Bravo-Rufen honoriert und Pannen mit „Buh“ quittiert. Alle acht Mannschaften – die sechs Feuerwehren der Stadt Kappeln plus Jugendfeuerwehr und die von Rabel – kamen auf ihre Kosten, sehr zur Freude von Wehrführer Mathias Rochel. Dass seine Wehr sich in Gastgeber-Bescheidenheit mit dem letzten Platz (13 Punkte) zufrieden gab, das war für ihn völlig in Ordnung.

In der Rangliste der Teilnehmer trug sich die Wehr Kappeln (33 Punkte) auf dem zweiten Rang ein, die Wehr Olpenitz (30) freute sich über den dritten Platz. Gut im Rennen lag die Jugendfeuerwehr der Schleistadt: Für 24 Punkte gab es den vierten Platz. Die Brandschützer von Kopperby (23) mussten sich mit dem fünften Platz zufriedengeben, die von Mehlby (20) mit dem sechsten. Die Ortswehr Stutebüll brachte 17 Punkte zusammen, und das bedeutete Platz sieben.

Diese Wehr war es, die 2008, als sie ihr hundertjähriges Bestehen feierte, den „Kampf“ initiierte. Diesmal war ein ein Sackhüpfen der besonderen Art angesagt. Da hüpften jeweils drei Männer und Frauen in einem großen Sack um die Wette – so mancher kam zu Fall. Auf dem Wettbewerbs-Plan stand ferner ein Balken-Parcours – immer im Gleichschritt und gegen die Stoppuhr. Und weil der Dorfteich in der Nähe liegt, wurde dieser in das Geschehen gleich zweimal mit einbezogen. Da galt es zum einen, Bälle mit Strahlrohrkraft über das Wasser in ein Tor zu jagen, zum anderen war ein Boot im Einsatz. Mit dem mussten die Teilnehmer über das Wasser zum jenseitigen Ufer paddeln. Da wollte es das Pech, dass schon gleich zu Beginn erst das eine, dann das andere Paddel in der Mitte durchbrach. Kein Problem: Mit dem, was von den Paddeln übrig geblieben war, bewegten sich die Paddler in Anlehnung an das alljährliche Kuttertrecken in Maasholm, per Seil zum anderen Ufer, um dann zurückgezogen zu werden. Beim Torwandschießen wurde deutlich, dass die Aktiven der Wehren noch viel üben müssen – denn für eine Teilnahme an der Europameisterschaft sind sie, was die Treffsicherheit betrifft, noch meilenweit entfernt.
 

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