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Schlei-Bote

13. Dezember 2017 | 18:22 Uhr

Kahlgeschlagener Knick wird aufgeforstet

vom

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Ulsnis | Um die Diskussion und die Vorwürfe zur Knickpflege und Abholzung an der Badestelle in Gunneby (wir berichteten) zu einem Ende zu bringen, verabschiedete die Gemeindevertretung Ulsnis nun ein Konzept für diesen beliebten Freizeitort. Gemeinsam mit Hinrich Vorphal von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises hatte man den Plan entwickelt. "Es ist eine politische Lösung, die eine Verbesserung des Zustandes will", sagte Bürgermeisterin Heidrun Karaca. Im Zuge dieser Maßnahme werden demnach zuerst die zersplitterten Stümpfe zurückgeschnitten. Die Fichten auf dem oberen Knick werden beseitigt, da sie knick-untypisch sind und bei Sturm leicht umfallen können. Der in den vergangenen Jahren vernachlässigte Knick wird zudem durch anfallenden Erdaushub aus dem entstehenden Entwässerungsgraben und dem planiertem Parkplatz aufgefüllt und mit heimischen Gehölzen sowie Sträuchern bepflanzt. Der mittlere Knick wird nachgepflanzt, die gefällten Kirschbäume werden ersetzt. Im Herbst werden am unteren Knick zwei breite Durchstiche geschaffen, die die Liegewiese verlängern.

Karaca zog eine kurze Bilanz der nun ablaufenden Legislaturperiode, in der Ulsnis den Fahrradweg von Kius nach Lindau, schnelles Internet, einen Jugendbeirat, den "Riesen von Ulsnis", eine neue Chronik und einen sanierten Kindergarten erhalten habe. Lewe Ingwersen zog diese Bilanz für die Abwasserwirtschaft, deren Betriebs- und Wartungskosten in dieser Zeit halbiert wurden.

Weiteres in Kürze:

Die Sanitärarbeiten im Kindergarten wurden für 25 822 Euro vergeben.

Der Auftrag zum Druck von 4000 Flyern mit der Straßenkarte von Ulsnis und allen Ortsteilen wurde für maximal 3000 Euro vergeben. Ein Teil der Kosten soll durch Werbeeinnahmen finanziert werden.

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