Junge Blauröcke stellten ihr Können unter Beweis

Die Mitglieder der Jugendwehr sicherten mit drei Löschrohren das Feuer, um ein Übergreifen auf die benachbarten Bäume zu verhindern. (rz)
Die Mitglieder der Jugendwehr sicherten mit drei Löschrohren das Feuer, um ein Übergreifen auf die benachbarten Bäume zu verhindern. (rz)

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04. August 2009, 09:58 Uhr

Kappeln | Glück hatte die Kappelner Jugendwehr mit dem Wetter beim diesjährigen "Tag der Jugendfeuerwehr" auf dem Gelände des Mehlbyer Florianhauses. Zur 34. Auflage der Veranstaltung fanden sich mehr als 1000 Besucher ein. Und ihnen boten die drei Jugendwarte und die 18 Mitglieder der Jugendwehr unter der Organisation von

20 Aktiven der Mehlbyer Wehr unter der Leitung von Gemeindewehrführer Dirk Schadewaldt ein abwechslungsreiches Programm.

Für die jungen Gäste fand in gewohnter Weise ein Spielnachmittag statt. Dabei konnten sie ihr Können beim Dosenwerfen, Torwandschießen, Entenangeln und fünf weiteren Spielen beweisen. Als Belohnung gab es kleine Preise in Form von Süßigkeiten, Kugelschreibern oder Portemonnaies. Ganz Mutige durften sich auch beim "Bull-Riding" versuchen.

Die Kappelner Wehren stellten sich in dieser "Disziplin" einem Wettbewerb: Jede Wehr stellte fünf Teilnehmer. Gemessen wurde die Gesamtzeit, die die "Bull-Rider" sich auf dem Tier halten konnten. Da der elektrische Bulle seinen Geist frühzeitig aufgab, konnte nur ein Durchgang stattfinden. Bis dahin hatte die Kopperbyer Wehr die größte Sitzfestigkeit bewiesen und gewann den Wettbewerb.

Stolz präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Mehlby zudem ihr neues Löschfahrzeug. Allerdings: Eigentlich gehört es ihr noch gar nicht, da es bislang keine offizielle Übergabe gab. Gerätewart Sigurd Jürgens erläuterte die Funktionen des Fahrzeugs, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16. Wert: rund 400 000 Euro. Es bietet Platz für neun Personen, hat Allradantrieb und einen Dachmonitor sowie die Ausrüstung für fünf Atemschützer.

In Rahmen einer zusätzlichen Rettungsübung wurde die Zusammenarbeit von Feuerwehr und DRK-Rettungswache demonstriert. Bei einem angenommenen Unfall war ein Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Während die Rettungssanitäter sich um die medizinische Versorgung des "Verunfallten" kümmerten, war die Feuerwehr dafür zuständig, ihn aus dem Auto zu retten. Dabei wurden Spreizer und Rettungsschere eingesetzt. Die machten innerhalb weniger Minuten aus dem Fahrzeug ein Cabriolet.

Das Ende des Tages läutete ein großes Lagerfeuer ein. Zu den üblichen Grill- und Getränkeständen hatte man sich etwas Neues einfallen lassen: Burgunderschinkenbrötchen und Cocktails mit klingenden Namen wie "Löschmeister" und "Brandmeister". Die Zusammensetzung allerdings blieb geheim.

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