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Nachbarschaftsfest : „Jeder Mensch ist Nachbar“

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Gelungene Premiere des großen Festes in der Konsul-Lorentzen-Straße: „Franka“ und die Margarethen-Residenz feierten gemeinsam.

Mit rund 700 Menschen war das erste Nachbarschaftsfest unerwartet gut besucht. So waren denn auch die Vertreter des Vereins Freie Alten- und Nachbarschaftshilfe Kappeln und Umgebung („Franka“) und der Margarethen-Residenz hochzufrieden.

Am Vormittag eröffneten Petra Heide, Leiterin der Margarethen-Residenz, und „Franka“-Vorsitzende Karen Nippert-Helmchen gemeinsam das Nachbarschaftsfest. Kappelns Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker lobte die ehrenamtliche Arbeit, die in der Stadt von vielen Menschen geleistet werde. Auch das Nachbarschaftsfest sei ohne Ehrenamt nicht möglich gewesen. Ungethüm-Ancker: „Dieses Fest zeigt aber auch, dass jeder Mensch Nachbar ist.“ Bürgermeister Heiko Traulsen bedankte sich bei allen, die bei der Vorbereitung des ersten Nachbarschaftsfestes in Kappeln mitgewirkt hatten.

Den musikalischen Rahmen am Vormittag der Veranstaltung gestaltete das „Schlei-Orchester“ unter Leitung von Johannes Kringel mit einem rund einstündigen Konzert. Anschließend konnten alle Besucher im Christophorushaus und in der Margarethen-Residenz sowie auf den Außenflächen einen unterhaltsamen Tag erleben. Die Konsul-Lorentzen-Straße war eigens aus diesem Grund im Bereich Residenz/Christophorushaus für Fahrzeuge gesperrt worden.

Im Christophorushaus verkauften die Landfrauen Kaffee und Kuchen. Sie waren dabei so erfolgreich, dass am Ende die Kuchen, bis auf einen kleinen Rest, ausverkauft waren. Besonders starke Nachfrage gab es auch an den beiden Kosmetikständen. Im Außenbereich bot Randy Kablau Kinderschminken an. Da war der Andrang zeitweise riesig. Auch am Stand der Kosmetikerin Carina Klufmann-Nath gab es viel zu tun. Dort konnten sich die Damen vor der Behandlung beraten lassen und sich anschließend ihr neues Outfit am Computer aussuchen. 92 Frauen aller Altersgruppen nutzten während des sechsstündigen Festes diese Gelegenheit. Das bedeutete, dass Carina Klufmann-Nath an diesem Tag rund 15 Kundinnen pro Stunde behandelt hatte.

Nachdem sich die Veranstalter zum Abschluss mit einer Rose bei allen Helfern und Unterstützern bedankt hatten, gab es am Ende eines gelungenen Tages mit dem Karbyer Chor unter Leitung von Christel Kreft das Highlight des Festes. Über eine halbe Stunde unterhielten die zwölf Sängerinnen und fünf Sänger die begeisterten Besucher mit Volksliedern und Oldies. Und hatte sich Petra Heide noch am Morgen nur gewünscht, dass weitere Feste auf diese Premiere folgen würden, war sie sich am Ende ganz sicher, dass es auch 2015 ein derartiges Fest geben wird.

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erstellt am 23.Sep.2014 | 07:30 Uhr

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