Hospizgruppe gründet Trauercafé

Neue Einrichtung soll zwanglosen Austausch von Betroffenen und Ehrenamtlichen ermöglichen

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09. September 2013, 00:31 Uhr

Weil trauernde Menschen nicht immer das Verständnis in der Gesellschaft finden, bietet die Hospizgruppe Kappeln und Umgebung eine ehrenamtliche Begleitung für sie an.

Dafür hat die Hospizgruppe, es handelt sich hierbei um einen eingetragenen Verein, unter der Telefon-Nummer 0175-6635632 ein Kontakttelefon eingerichtet. Werktags von 9 bis 20 Uhr sind Helga Brusgatis, Ute Noack oder Christiane Richter zu erreichen.

Trauernde Menschen finden bei den Dreien einen geschützten Raum in Form von Einzelgesprächen, in einem „Gesprächskreis für trauernde Angehörige“ und jetzt ganz neu auch einem „Trauercafé“.

Der Gesprächskreis für trauernde Angehörige findet in gewohnter Form immer am letzten Mittwoch des Monats im Regionalzentrum in der Wassermühlenstraße 12 um 19 Uhr statt und wird von Pastor Christoph Sassenhagen betreut.

Neu ist das „Trauercafé“. Hier soll jeweils am zweiten Mittwoch im Monat ein zwangloser Austausch von Betroffenen und Ehrenamtlichen ermöglicht werden. Wie es von Seiten des Vereins hieß, könne es manchmal gut tun, sich mit Menschen zu treffen, die aufgrund eigener Erfahrungen ein anderes Verständnis füreinander entwickeln.

Im Café könne man sich treffen, sich verabreden oder erst einmal nur kennenlernen. Der erste „Trauercafé“-Termin ist am Mittwoch, 11. September, ab 14.30 Uhr im „Café Obstgarten“ Ellenberger Straße 2. Da Plätze reserviert werden müssen, werden Interessen gebeten, sich über das Kontakt-Telefon des Vereins, Telefon: 0175-6635632, vorher anzumelden.

Der Verein heißt trauernde Angehörige willkommen und macht Mut, den Schritt in die Gemeinschaft zu gehen. „Liebende Trauer verändert auf sanfte Art und Weise. Sie heilt die Ursache. Sie heilt den Menschen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

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