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Hohe Rücklage - Amt erwägt Umlagesenkung

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erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Schwansen | Geringere Ausgaben ergab die Jahresrechnung für den Haushalt 2012 des Amtes Schlei-Ostsee. Godber Peters, Leiter der Finanzabteilung des Amtes, stellte das Zahlenwerk bei der Sitzung des Hauptausschusses unter Leitung von Thomas Becker vor. Dabei entsprachen die tatsächlichen Ausgaben mit 4 924 Millionen Euro mit einer Abweichung von nur gut einem halben Prozent dem Haushaltsplan, der im Verwaltungshaushalt 4 952 Millionen Euro vorsah. Die größten Einsparungen ergaben sich bei den Personalkosten und den Kosten der Grundsicherung. Im Haushaltsplan war eine Rücklagenentnahme in Höhe von 237 000 Euro geplant. Aufgrund einer deutlich höheren Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt, konnte auf die Rücklagenentnahme verzichtet werden. Stattdessen wurden ihr dank eines Haushaltsüberschusses rund 55 000 Euro zugeführt. Die allgemeine Rücklage erreichte damit Ende 2012 931 000 Euro. Angesichts dieser hohen Summe kündigte Peters an, dass sich der Amtsausschuss nach der Kommunalwahl mit einer weiteren Senkung der Amtsumlage befassen müsse.

Das Amt muss nach Erlass des Innenministeriums und Änderung des Paragraf 5 der Amtsordnung Aufgaben an seine amtsangehörigen Gemeinden zurückübertragen. Zur Diskussion stand die Aufgabe Jugendfeuerwehr Schwansen. Der Hauptausschuss stimmte der Rückübertragung einstimmig zu. Die Absprachen sehen jetzt vor, dass die Freiwilligen Feuerwehren Waabs und Winnemark die Jugendfeuerwehren aufnehmen, und die Abrechnung über den Haushalt Winnemarks erfolgt. Die Trägerschaft wechselt vom Amt auf die Gemeinden Brodersby, Damp, Dörphof, Holzdorf, Karby, Waabs, Winnemark und Thumby. Die Gemeinden schließen einen öffentlich-rechtlichen Vertrag. Die Kosten werden nach dem bisherigen Verteilungsschlüssel als Gemeinschaftsaufgabe von allen getragen. Die Leistung und das Angebot ändert sich nicht. Die Übertragung soll zum 1. Januar 2014 erfolgen.

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