Heißestes Enzo-Festival aller Zeiten

Waren schon mehrfach  dabei und sorgen immer wieder für einen tollen, tanzbaren Skapunk: 'Tequila and the Sunrise Gang'.  Foto: SPA
Waren schon mehrfach dabei und sorgen immer wieder für einen tollen, tanzbaren Skapunk: "Tequila and the Sunrise Gang". Foto: SPA

Bei fast 30 Grad wurde dieses Mal in Wagersrott die Tausender-Marke geknackt / Mitreißende Musik verschiedenster Genres

shz.de von
22. Juli 2013, 04:59 Uhr

Wagersrott | Die hochsommerlichen Temperaturen von knapp 30 Grad, die heißen Klänge der 13 Bands und die geknackte magische Besucherzahl von 1000 ließen das Enzo-Festival in diesem Jahr zur Höchstform auflaufen. Mit rund 1100 Besuchern hat Veranstalter Enzo Giovanni Panozzo erstmalig seine vor Jahren selbst gesteckte Grenze überschritten. Waren es in den vergangenen Jahren meist 800 bis 900 Musikfreunde, so kamen die begeisterten Festivalgänger in diesem Jahr besonders zahlreich nach Wagersrott.

Mit Campingwagen, Rädern, per Shuttleservice, mit umgebauten Bussen, teilweise in Oldtimergrüppchen hatten es sich viele Fans bereits am frühen Morgen des Festivalsonnabends auf dem Parkwiesenplatz gemütlich gemacht. Mit Sonnenschirmen, Wasserpistolen und für die jüngsten Besucher mit schützenden Kopfhörern, Strohhüten und Sonnencreme ausstaffiert, feierten junge und alte Musikfans gemeinsam zu mitreißender Musik vielerlei Genres.

Dabei wurde es selbst beim Wechsel zwischen den Bands nie langweilig, hatte das Veranstaltungsteam doch zwei Profibühnen aufgebaut, die ein schnelles Hin und Her perfekt ermöglichten. Ein großes Helferteam, das bereits eine Woche vor Einlass routiniert und vor allem motiviert Hand angelegt und für ein wunderbares stimmungsvolles Gesamtbild gesorgt hatte, dazu viele Experten aus den Bereichen Licht- und Soundtechnik, Sicherheit, Erste Hilfe, Feuerwehrschutz und Service (Getränke und Speisen) sorgten zusätzlich für ein Niveau, das "Festivalneulinge" so im verschlafenen Wagersrott bis dato nicht für möglich gehalten hätten.

Da gab es Pfadfinderzelte zum Schattenbaden, Lagerfeuer inmitten selbst gezimmerter Holzbänke, da hatte der befreundete Zimmerermeister und Designer Nis-Peter Struve mal eben ein ganz neues, überdimensionales Enzo-Festival-Schild aus Holz mit Hintergrundbeleuchtung gesponsert und stilvoll in Szene gesetzt, da gab es riesig Segeltuchschattenspender, ebenfalls von Freunden genäht. Das Enzo-Festival 2013 wurde auf diese Weise zu einem großen Gesamtkunstwerk, aus vielen, kleinen Bausteinen zusammengesetzt.

Enzo Panozzo ist jedenfalls überglücklich und dankbar, dass sich dieses Festival vermutlich erstmalig selber tragen wird und bestätigt sehr, sehr müde , aber lächelnd: "In diesem Jahr hat es uns allen so viel Spaß gemacht, dass es wohl auch im nächsten Jahr ein Enzo-Festival geben wird! Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer, Sponsoren und Freunde, ohne die ich das niemals geschafft hätte."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen