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Kita-Modernisierung : Heinold lobt Sanierungserfolg

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Finanzministerin besucht Kita und Schule in Kieholm und zeigt sich beeindruckt vom großen Nutzen der energetischen Maßnahmen.

„Ich habe einen guten Eindruck gewonnen.“ Mit diesen Worten hatte sich im August vergangenen Jahres Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold aus Kieholm verabschiedet – gestern war sie wieder da. Tourte sie damals durchs Land, um sich vor Ort Einblicke in die Verwendung der vom Land bereitgestellten Fördermittel zur Sanierung und Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur zu verschaffen, war sie gestern speziell der Einladung nach Kieholm gefolgt, wo die energetische Maßnahme im Eingangsbereich von Kindergarten und Schule fertiggestellt worden war und nun offiziell eingeweiht wurde.

Für Heinold war das auf dem Weg zwischen dem Landeshaus und einer Kabinettsklausur in Harrislee ein, wie sie sagte, „schöner Termin“. War sie damals schon beeindruckt gewesen von dem Miteinander der in unmittelbarer Nähe gelegenen Grundschule (85 Schüler) und dem evangelischem Kindergarten (67 Jungen und Mädchen), verstärkte sich dieser positive Eindruck gestern weiter. Wie die Kinder eigens getextete Lieder anstimmten und sich voller Inbrunst für die Baumaßnahme bedankten, das beeindruckte die Finanzministerin, und sie sparte nicht mit Beifall.

Durch die energetische Maßnahme – Überdachung und Isolierung des Verbindungsganges zwischen Kindergarten und Schule – ist es in dem zusätzlich entstandenen Raum kuschelig warm geworden. So warm, dass Pastor Hanno Jöhnk auf Strumpfsocken durch den Gang wuselte. Genauso wie er machen es seit Fertigstellung der Baumaßnahme die Kinder, wechseln mit oder ohne Puschen – doch auf jeden Fall trockenen Fußes von hier nach dort. Dass von der Sanierung nicht nur die Kinder, sondern auch der Klimaschutz profitiert, das gefiel der Finanzministerin besonders. „Sehr gelungen“, lobte sie und fügte hinzu, dass hier die Fördermittel des Landes gut eingesetzt worden seien.

Für Grundschulleiter Jörg Koschnitzke und Kindergartenleiterin Britta Greve ist die vom Land unterstützte Maßnahme auf ganzer Linie ein Gewinn für beide Einrichtungen – die zusammen, wie sie sagten, das Bildungszentrum von Kieholm für Kinder von null bis zehn Jahren bilden.

Zur Runde der Einweihungs-Teilnehmer gehörte auch Amtsvorsteher Thomas Johannsen. Mit den Planungen sei vor einem Jahr begonnen worden, jetzt sei das Werk vollbracht – alles sei „ruckzuck“ gegangen. Beflügelt durch die Fördermittel des Landes für energetische Maßnahmen an Schulen und Kitas sei das Amt für die Gemeinde Kieholm auf den Zug aufgesprungen: Rund 90.000 Euro, so Johannsen, habe die Maßnahme gekostet – die Entscheidung dafür sei dank des 56-prozentigen Landeszuschusses nicht schwer gefallen. Direkt an die Finanzministerin gewandt, hatte Johannsen eine Bitte: Im Amt gibt es vier Grundschulen, die alle unterhalten werden müssen. Da wäre es gut, wenn bei anstehenden Sanierungen stets mit Zuschüssen gerechnet werden könnte.

Bürgermeister Hans-Heinrich Franke sagte, ein schöner Nebeneffekt der Gang-Überdachung sei ein räumlicher Zuwachs von rund 40 Quadratmetern. Die Bauphase sei für die Kinder aber keine leichte Zeit gewesen. Eine Geld-Spende der Gemeinden Hasselberg, Rabel, Maasholm und Kronsgaard an den Schul-Förderverein dürfte das aber schnell vergessen lassen, meinte er zuversichtlich. 

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