Oersberg : Hauke Lassen macht weiter

Bürgermeister Hauke Lassen mit seinen beiden Stellvertretern Melanie Möller und Peter Hansen (v.li.).
Bürgermeister Hauke Lassen mit seinen beiden Stellvertretern Melanie Möller und Peter Hansen (v.li.).

Oersbergs Gemeindevertreter bestätigen ihren bisherigen Bürgermeister für weitere fünf Jahre.

shz.de von
04. Juli 2018, 12:00 Uhr

Vor fünf Jahren zog der heute 39-jährige Landwirt Hauke Lassen erstmals in die Gemeindevertretung ein und wurde auf Anhieb zum Bürgermeister von Oersberg gewählt. Bei der jetzigen konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung wurde er in diesem Amt bestätigt und steht für fünf weitere Jahre an der Spitze.

Aus den Reihen der Bürger wurde ihm und der neunköpfigen Gemeindevertretung „viel Glück“ gewünscht. Lassen versäumte es nicht, sich für das in ihn gesetzte Vertrauen zu bedanken. In die Runde seiner kommunalpolitischen Mitstreiter blickend, sagte er, dass es nicht selbstverständlich sei, sich neben der Berufstätigkeit zusätzlich ehrenamtlich zu engagieren.

Zum ersten stellvertretenden Bürgermeister bestimmten die Gemeindevertreter, die alle für eine Wählergemeinschaft angetreten sind, um über die Geschicke der Gemeinde zu entscheiden, Peter Hansen. Er gehört der Gemeindevertretung seit zwölf Jahren an und war bislang zweiter Stellvertreter. Diese Position nimmt nun Melanie Möller ein. Sie gehört seit fünf Jahren zur Runde der gewählten Vertreter und ist weiterhin deren Schriftführerin. Bei den weiteren Wahlen wurde Cay Petersen zum Vorsitzenden des Finanz- und Wegeausschusses bestimmt. Für den Bereich Jugend, Kultur und Sport zeichnet Melanie Möller als Vorsitzende verantwortlich, für die Dorfentwicklung Andreas Jochimsen. Aus der Gemeindevertretung schieden aus: Lutz Carstensen, der über 20 Jahre kommunalpolitisch mitmischte, Janine Nazarenus und Sönke Lassen, beide jeweils fünf Jahre ehrenamtlich tätig.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um den Eisenbahninfrastruktur-Zweckverband. Die Gemeindevertreter verständigten sich darauf, dass sie diesem beitreten werden – allerdings mit der Auflage, dass sie bei Auflösung des Verbandes nicht Eigentümer der anteiligen Bahntrasse werden. Da befürchten sie erhebliche Kosten, die auf die Gemeinde zukommen könnten – und das wollen sie nicht.

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