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Umweltschutz-Auszeichnung für Maasholm : Hafen ist weltweiter Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Seit 30 Jahren weht in der Gemeinde die Blaue Flagge als Umweltgütesiegel. Schumacher-Brücke am Fischereihafen soll erneuert werden.

Was die Auszeichnung mit der „Blauen Flagge“ als Umwelt-Gütezeichen betrifft, ist Maasholm mit seinem Hafen weltweit absoluter Spitzenreiter. Denn keine andere Gemeinde und kein anderer Sportboothafen rund um den Globus ist von Anfang an dabei. Die „Blaue Flagge“ gibt es seit 30 Jahren und zum 30. Mal wurde sie jetzt an die Schleigemeinde verliehen. Obendrauf gab es noch eine Plakette. Die Freude, gepaart mit Stolz, war bei Bürgermeister Kay-Uwe Andresen, dem Vorsitzenden des Hafenausschusses, Oskar Winter, und seinem Stellvertreter Hans-Hermann Wald groß.

Insgesamt wurden und werden in diesem Jahr unter dem Motto „Weltweit für die Umwelt“ 4250 „Blaue Flaggen“ verliehen, davon in Deutschland 43 für Badestellen und 109 für Sportboothäfen an Küsten und Binnengewässern. Damit wird seitens der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) der umweltbewusste Umgang der Menschen mit Landschaft und Natur honoriert. Sportboothäfen wie Maasholm sorgen dabei für eine Infrastruktur, die den Kriterien – aus anfangs 36 sind inzwischen 186 geworden – entsprechen und deren Erfüllung überprüft wird.

30 Jahre „Blaue Flagge“ war für die Gemeinde ein guter Grund, die Verleihung in Maasholm zu organisieren. Gekommen waren Vertreter von insgesamt 18 Sportboothäfen, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Andresen verhehlte nicht, dass der Zertifizierungskatalog jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung sei, aber: Doch schließlich sei die „Blaue Flagge“ ein Indiz für Qualität und die werde man ganz im Sinne der Umwelt noch weiter verbessern. Das komme nicht zuletzt auch dem Tourismus zugute. Bei alledem versäumte es Andresen nicht, den Maasholmer Flagge-“Vätern“ Horst Franzen und Albert Finkenstein zu danken: Die haben die Verantwortlichen der Gemeinde vor drei Jahrzehnten auf den Zertifizierungsweg gebracht: „Wir werden ihn weiter gehen.“

Am Rande der Veranstaltung war vom Hafenausschuss-Vorsitzenden zu erfahren, dass Maasholm für den Yachthafen mit seinen 450 Liegeplätzen viel Geld in die Hand genommen hat und die Stege „runderneuert“ habe. Was jetzt ansteht, sei, so der Hafenausschussvorsitzende, die Erneuerung der Schumacher-Brücke am Fischereihafen. Das, so die Einschätzung von Oskar Winter, dürfte ein „Millionending“ werden.

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erstellt am 13.Jun.2016 | 07:30 Uhr

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