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Schlei-Bote

23. Oktober 2017 | 08:30 Uhr

Damp : Hände hoch fürs schnelle Internet

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Als letzte Gemeinde im Amt Schlei-Ostsee votierte Damp jetzt für den Breitband-Zweckverband mit Kappeln.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2015 | 16:30 Uhr

Es ist 20.22 Uhr, als die 13 Gemeindevertreter am Donnerstagabend im Sitzungssaal des ehemaligen Amtsgebäudes des Amtes Schlei-Ostsee ihre Hand heben und damit ihre Zustimmung zur Errichtung des Breitband-Zweckverbandes geben. Mit ihrem Votum steht der Verbandsgründung Anfang November nichts mehr im Wege. Damp ist die letzte Gemeinde der 18 betroffenen Kommunen des Amtes Schlei-Ostsee, die grünes Licht für die Gründung des Breitband-Zweckverbandes gibt. Auch die Stadt Kappeln als Partnerin der amtsangehörigen Gemeinden hat inzwischen ihr Votum für die Errichtung gegeben.

„Wir haben die historische Chance, den Sack zuzumachen“, erklärte Damps Bürgermeister Horst Böttcher (SPD) unmittelbar vor der Abstimmung. Er erinnerte an die früheren vergeblichen Versuche, Breitband in Schwansen zu etablieren. „Das ist jetzt der dritte Angang, auch auf dem flachen Land mehr Bites und Bytes zu schaffen“, sagte Böttcher. „Diese historische Chance sollten wir uns nicht mehr von der Schippe nehmen lassen.“ Die Vertreter der drei Fraktionen SPD, CDU und ABD (Aktive Bürger Damp) waren derselben Meinung, sodass das Votum für das schnelle Internet und den Glasfaseranschluss bis ins Haus einstimmig ausfiel. Entsprechend wurde auch der Satzung des Breitband-Zweckverbandes, der den Namen „Breitband-Zweckverband der Gemeinden des Amtes Schlei-Ostsee und der Stadt Kappeln“ (BZV) trägt, zugestimmt.

Dem Breitband-Zweckverband gehören neben der Stadt Kappeln die Gemeinden Altenhof, Barkelsby, Brodersby, Damp, Dörphof, Fleckeby, Gammelby, Güby, Holzdorf, Hummelfeld, Karby, Kosel, Loose, Rieseby, Thumby, Waabs, Windeby und Winnemark an.

Einzige Aufgabe des BZV ist die Schaffung und Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Breitbandversorgung, insbesondere durch das Vorhalten einer entsprechenden Breitband-Infrastruktur sowie die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen an Internetcarrier. Die Satzung wird zum 1. Januar 2016 wirksam.

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