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Kappeln/Stoltebüll : Guldehof im Fernseh-Check

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Babette Danzer und Lydia Graunke-Butz nahmen an der Vox-Sendung „Mein himmlisches Hotel“ teil. Ausstrahlung im März.

„Es war eine tolle Erfahrung und hat riesig viel Spaß gemacht“, sagt Lydia Graunke-Butz über ihren Auftritt bei „Mein himmlisches Hotel“. Dabei hatte sich die Geschäftsführerin der Schleidomizil Ferienwohnungen mit dem Guldehof gar nicht bei der Serie des Fernsehsenders Vox beworben. Vielmehr war es der Fernsehsender, der Graunke-Butz aufforderte, mit ihrer Appartementanlage an der Serie teilzunehmen.

Die Mitarbeiter vom Vor-Casting waren im Internet auf den Guldehof gestoßen und fanden, dass er gut in das Format passt. Das Motto zu der Sendewoche lautete ursprünglich „Schlösser- und Herrenhäuser“. Genau das ließ Graunke-Butz zögern. „Ich war mir einfach nicht sicher, weil wir eben kein Schloss sind.“ Doch irgendwann gab sie ihr „Ja“ zu dem TV-Projekt. „Wir fanden es schließlich spannend, auch mal andere Betriebe anzuschauen“, sagt die Schleidomizil-Geschäftsführerin.

Denn in der Sendung treten vier Teams mit ihren Hotels beziehungsweise Appartementanlagen gegeneinander an. Jeder ist einmal Gastgeber und muss sich der Bewertung der Gäste stellen. Woher die Mitbewerber kommen, ist bis zu deren Heimspiel unbekannt. Zusammen mit Mitarbeiterin Babette Danzer ging Lydia Graunke-Butz die Herausforderung an. „Oberstes Kriterium für unsere Bewertung der anderen Unterkünfte war es, fair, ehrlich und freundlich zu sein und nicht mit einem spitzen Bleistift die Schrankkante entlang zu ziehen“, so Graunke-Butz. Die Zimmerkontrolle gehört zwar zum Format. Doch wollte das Angeliter Duo hier die Schwerpunkte auf Fairness, Ordentlichkeit, Hygiene und Funktionstüchtigkeit legen.

Erstes Hotel war ein Schloss in Thüringen, das zweite Schlosshotel auch und das dritte ebenfalls. Dennoch spricht die Schleidomizil-Geschäftsführerin von vier völlig unterschiedlichen Unterkünften. „Beim dritten Schloss fiel es uns wie Schuppen von den Augen, dass der Guldehof als einzige Unterkunft in der Runde weder Schloss noch Hotel ist“, sagt sie.

In dem Quartett fiel das Schleidomizil Guldehof auch wegen seiner geografischen Lage aus dem Raster. „Das sah schon stark nach einem Kontrastprogramm aus“, meint Graunke-Butz – während die Betreiber der anderen Unterkünfte teilweise schon voneinander gehört hatten, da die Quartiere manchmal nur eine halbe Autostunde voneinander entfernt lagen. „Da war manchmal schon eine gewisse Konkurrenz unter den Schlosshotels zu spüren“, sagt die Kappelnerin.

Im Allgemeinen war aber eine sehr angenehme Atmosphäre zwischen den Hoteliers. Graunke-Butz: „Wir als Angeliter Deerns konnten unseren Dialekt nicht richtig verstecken und haben wohl mit unserem Moin den thüringischen Wald gesprengt.“ Am Ende kam unter den Teilnehmern so etwas wie leichte Klassenfahrtstimmung auf. Doch noch stand ja das Heimspiel im Schleidomizil Guldehof auf dem Programm. „Nach drei Schlössern haben die anderen wohl gedacht, sie landen jetzt auf Schloss Glücksburg“, meint Lydia Graunke-Butz. Doch glaubt die Geschäftsfrau, dass ihre Gäste die Schloss-Atmosphäre nicht vermisst haben.

Dabei haben es ihrer Meinung nach die ersten und letzten Gastgeber in diesem Wettbewerb am schwersten. Die ersten wüssten nicht um die Befindlichkeiten ihrer Gäste und bei den letzten werde vorausgesetzt, dass sie Vorlieben und Allergien ihrer Besucher berücksichtigen. Graunke-Butz und ihr Team haben sich für ihre „besonderen“ Gäste voll ins Zeug gelegt, um die Hoteliers von Ferienwohnungen zu überzeugen. Schließlich sind die im Fernsehen gezeigten Wohnungen allesamt mit fünf Sternen vom Deutschen Tourismusverband zertifiziert. Graunke-Butz glaubt, dass ihre Konkurrenten sich auf dem Guldehof wohlgefühlt haben. „Die anderen Teams wollen sogar Flyer vom Guldehof bei sich auslegen, und ein Duo hat sogar schon für die Heringstage bei uns gebucht“, so die Geschäftsführerin. Ob das am Ende zum Sieg und damit zum Preisgeld von 3000 Euro langt, darüber will Lydia Graunke-Butz nicht nachdenken. „Doch ein Platz auf dem Treppchen hätte ich schon gerne.“ Die Folgen sind im März auf Vox zu sehen. „Wenn ich an die Ausstrahlung denke“, sagt die Kappelnerin, „dann bin viel nervöser als bei den Dreharbeiten“.

 

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erstellt am 27.Feb.2016 | 09:30 Uhr

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