Mittelangeln : Grünes Licht für die Bagger

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Michael Roskothen, Britta Lang, Boyke Elsner und Bernd Karde (v.li.) die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebietes „Zum Reiterhof“ freigegeben. Kathrin Szech-Malz (Grundstücksvermarktung ) und Michael Möller (Vorstand der VR Bank Flensburg-Schleswig) freuen sich über den Start.
Mit einem symbolischen Spatenstich haben Michael Roskothen, Britta Lang, Boyke Elsner und Bernd Karde (v.li.) die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebietes „Zum Reiterhof“ freigegeben. Kathrin Szech-Malz (Grundstücksvermarktung ) und Michael Möller (Vorstand der VR Bank Flensburg-Schleswig) freuen sich über den Start.

Nach einigen Verzögerungen können die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Zum Reiterhof“ in Mittelangeln beginnen.

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20. Juli 2016, 07:15 Uhr

„Endlich kann es los gehen.“ Investor Michael Roskothen zeigte sich sichtlich erleichtert, als er mit den Repräsentanten der Gemeinde Mittelangeln, Bürgermeisterin Britta Lang und Bürgervorsteher Bernd Karde sowie Planer Boyke Elsner mit einem symbolischen ersten Spatenstich die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Zum Reiterhof“ freigeben konnte. Auch die Bürgermeisterin war erfreut darüber, dass die Zeit der Planung zu Ende ging und die Baumaschinen die Arbeit aufnehmen konnten. „Es gibt viele gute Argumente, sich für ein Leben in Mittelangeln zu entscheiden“, argumentierte Lang mit Hinweis auf die „herausragende Infrastruktur“ mit Schulen, ärztlicher Versorgung und Geschäften der Daseinsvorsorge.

In Bernd Kardes Amtszeit als Bürgermeister wurde das Baugebiet, das ursprünglich unter dem Namen Schwienbrück II geplant wurde, entwickelt. Nun konnte Karde als Bürgervorsteher das Startzeichen geben – nicht ohne kritischen Blick zurück. „Dort hätten bereits die ersten 40 Häuser stehen können, wenn die Bürgerinitiative nicht durch ihre Eingaben das Projekt immer wieder verzögert hätten“, sagte er.

Das Baugebiet Schwienbrück, im Westen des Ortsteils Satrup gelegen, wurde 1999 mit 68 Grundstücken erschlossen. Es dauerte nur kurze Zeit, da waren alle Grundstücke verkauft, sodass mit der Planung neuer Baugrundstücke begonnen werden konnte. Der Anschluss in Richtung Westen bot sich an, da Investor Roskothen dort über eine zusätzliche Fläche verfügte. Das auf 120 Bauplätze ausgelegte Gebiet erhielt wegen seiner Größe nicht die Zustimmung der Landesplanung. Gemeinde und Land einigten sich dann auf die Erschließung von 31 Grundstücken mit der Option auf Erweiterung. Die Grundstücke werden hufeisenförmig durch eine Straße erschlossen. Gebaut werden darf individuell als Einfamilien-, Doppel- oder Mehrfamilienhaus mit vier Wohneinheiten.

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