Hasselberg : Großer Bedarf an Bauplätzen

Der Bauentwurf für das künftige Wohngebiet „Süderfeld III“ wird sich an der Gestaltung der bestehenden Siedlungen namens Süderfeld orientieren.
Der Bauentwurf für das künftige Wohngebiet „Süderfeld III“ wird sich an der Gestaltung der bestehenden Siedlungen namens Süderfeld orientieren.

In Schwackendorf sind 15 neue Wohnhäuser geplant.

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23. Oktober 2018, 17:55 Uhr

In einem sogenannten beschleunigten Verfahren wird in Schwackendorf ein neues Baugebiet auf den Weg gebracht. Wie Hasselbergs Bürgermeister Hans-Heinrich Franke erläuterte, sollen im künftigen „Süderfeld III“ 15 Wohnhäuser mit maximal 18 Wohneinheiten entstehen. Für das Gebiet, das zwischen den Straßen „Südhang“ und „Schenbek“ liegt, kann die von der Kommune beauftragte Ingenieurgemeinschaft Sass und Kollegen den Planentwurf ohne die behördliche Verpflichtung zu einer Umweltverträglichkeitsprüfung entwickeln. Franke: „Der Bebauungsplan Nummer 7 wird sich in seiner Ausgestaltung an der bereits bestehenden Siedlung „Süderfeld II“ orientieren.“ Nächste Schritte sind nach Ausarbeitung des Planentwurfs die Beteiligung der Öffentlichkeit samt der Behörden. Dass dieses Vorhaben schnell realisiert werden soll, liegt an dem großen Interesse zahlreicher Bauwilliger.

Der Bürgermeister zeigte sich besorgt über die finanzielle Entwicklung in Hasselberg: Denn das inzwischen vorliegende Jahresergebnis für 2017 weist ein Minus von 48.000 Euro aus. Amtskämmerer Hauke Scharf sagt dazu in seinem Lagebericht, der Bestand der Ergebnisrücklage sei dadurch auf unter zehn Prozent der allgemeinen Rücklage gesunken. „Aber umfangreiche Maßnahmen zur Konsolidierung sind 2018 eingeleitet worden.“

Was die zukünftige Breitbandversorgung betrifft, stehen laut Bürgermeister Franke der Gemeinde gemäß ihrer Einwohnerzahl drei Hotspots zu, deren Standorte am Kieholmer Feuerwehrhaus, der Wasserrettungsstation und der „Klönstuuv“ vorgesehen sind. Ob der Wirkungskreis in Kieholm bis zum Sportplatz (Schule) reicht, werde noch geprüft. Notfalls will die Gemeinde auf eigene Kosten einen vierten Hotspot installieren lassen.

Zu den Besonderheiten der jüngsten Zeit gehörte der Versuch, von einer Tiefbaufirma einen Betonklotz aus der Ostsee beseitigen zu lassen. Sturm und Wellen hatten den Klotz, an dem ein Eisenpfahl befestigt war, auf etwa 15 Meter vor den Hasselberger Strand gespült. Beim Bergen riss das Eisenstück aus dem Beton, und der Klotz unter der Sandoberfläche blieb in seinem Wasserbett liegen.

Unerfreulich für die Hasselberger war der Umstand, dass der Kreis Schleswig-Flensburg „trotz mehrfacher Aufforderung“ (Franke) nicht tätig wurde, um ein defektes Entwässerungsrohr in Norderfeld, das dem Kreis gehört, zu sanieren. Inzwischen ließ die Kommune den Schaden beheben, um eventuelle Folgeschäden zu vermeiden. Die Kosten von 464,46 Euro wollen sich die Hasselberger im Kreishaus erstatten lassen.

Einen Service weniger für die Bürger wird es im Gemeindegebiet geben. Franke: „Das Schreddern von Gartenabfällen wird nicht mehr angeboten, da der Bedarf in den vergangenen Jahren zu gering war.“

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