Glücksburg will gemeinsames Marketing

Auf dem Weg zur LTO: Bürgermeisterin Dagmar Jonas, Ausschussvorsitzender Svend Colmorn und  Gremiumsmitglied Klaus-Dieter  Schmidt (v.li.).
Auf dem Weg zur LTO: Bürgermeisterin Dagmar Jonas, Ausschussvorsitzender Svend Colmorn und Gremiumsmitglied Klaus-Dieter Schmidt (v.li.).

Tourismus-Gesellschaft mit Flensburg, Harrislee und Langballig muss bis 2015 stehen

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25. November 2013, 15:00 Uhr

Der Glücksburger Ausschuss für Tourismus, Bauwesen und Umwelt brachte jetzt das Vorhaben zur Gründung einer Lokalen Tourismusorganisation (LTO) und die Genehmigung für das Ferienresort Schwennauhof auf den Weg.

Die Thematik „Gründung einer LTO für den Bereich Flensburg, Glücksburg, Harrislee, Langballig“ beschäftigt seit Jahren die politischen Gremien der Kommunen. Der Tourismusausschuss begrüßt inzwischen die Bildung einer LTO mit Flensburg, Harrislee und dem Amt Langballig zum 1. Januar 2015. Um Planungssicherheit für die anstehende Konzeption der touristischen Aufgaben Glücksburgs zu haben, ist bis zum 31. Januar 2014 vom Kooperationsbeirat LTO ein Organisationskonzept der künftigen LTO samt Zeitplan für die Umsetzung vorzulegen.

Glücksburgs Bürgermeisterin Dagmar Jonas äußerte die Hoffnung, dass alle Mitarbeiter des bisherigen Touristikers Glücksburg Consulting (GLC) in die neu zu gründende LTO GmbH übernommen werden können. Werner Kiwitt (Fraktion B 90/Die Grünen) sagte, er sehe durch die LTO Synergieeffekte, sodass vielleicht auch eine Minderung der Kosten für die Stadt möglich wäre. Burkhard Repenning (Liberale Wähler-Liste) hoffte auf eine umfangreiche Erweiterung des Leistungskatalogs.

In Sachen Schwennauhof hatte sich schon in der Einwohnerfragestunde das große Interesse vieler Nachbarn an der geplanten Umwandlung der früheren Jugenderholungsstätte zu einem Ferienresort gezeigt. Die Mitglieder des Ausschusses mussten viele Fragen beantworten, wie etwa: Wird es eine Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an den Schwennauhof geben ? Sind Naturschutzverbände in das Bauvorhaben integriert ? Wird es eine neue Strandaufspülung geben ? Diese Fragen wurden nicht abschließend beantwortet, da an diesem Abend erst über einen Aufstellungsbeschluss für die Planung entschieden wurde. Der Stadtvertretung wurde schließlich empfohlen, den Vorentwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 47 zu billigen. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung soll im Rahmen einer Info-Veranstaltung durchgeführt werden.

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