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Gelting: Flutopfer sammeln für Flutopfer

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erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

GELTING | Die Interessengemeinschaft "Überschwemmungsgebiet Gelting und Umgebung" ruft zu einer Spendenaktion für Hochwassergeschädigte im bayrischen Deggendorf auf. "Wir haben uns mit den Deggendorfern solidarisch erklärt", sagt Vorsitzender Hans-Peter Buchholz. Gelting wurde im September 2011 selbst Opfer einer großflächigen Überschwemmung (wir berichteten).

Die örtliche Initiative basiere nun auf einer vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlten Fernseh-Reportage, die deutlich machte, dass über neun Wochen nach dem katastrophalen Donau-Hochwasser die Hilferufe der Geschädigten längst nicht verstummt sind. Am dringlichsten erscheint es derzeit, so Buchholz, den Betroffenen funktionsfähiges Werkzeug jeglicher Art in die Hand zu geben - also von Sägen, Hämmern, Zangen, Schraubzwingen und Kabeltrommeln über Wasserwaagen, Bohrer und Gewindeschneider bis hin zu Schraubenschlüsseln und Steckschlüsselkästen. Buchholz dazu: "Schäden von unvorstellbarem Ausmaß sind zu beklagen, und Hilfsmaßnahmen laufen nur zögerlich an." Der Deggendorfer Ansprechpartner, der selbst einen Hochwasserschaden von etwa zwei Millionen Euro erlitten hat, kümmere sich um die Verteilung der Sachspenden.

Noch bis Donnerstag,

22. August, können jeweils in der Zeit von 16 bis 19 Uhr Sachspenden in der Werkstatt von Uwe Stauch, Norderholm 7 in Gelting, abgegeben werden. Für den Transport der Geräte und Werkzeuge nach Deggendorf wird später gesorgt. Informationen gibt es bei Hans-Peter Buchholz ( 0 46 43 / 10 70), Rolf Peters ( 0 46 43 / 1 82 92) und Pit Nissen ( 0 46 43 / 10 07)

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