zur Navigation springen

Kreuzung in Langballig : Gefahrenstelle endlich entschärft

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Ampel an der Nordstraße in Langballig ist in Betrieb und soll für mehr Sicherheit sorgen.

Wenn das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ seine Berechtigung hat, dann hier. Über viele Jahre hatte sich die Gemeinde Langballig vergeblich bemüht, die Gefährdungslage an der großen Kreuzung der Nordstraße durch nachhaltige Sicherheitsmaßnahmen zu entspannen. Nun ist es soweit: Eine Ende vergangenen Jahres aufgestellte Ampel ging in Betrieb. Langballigs Bürgermeister Peter Dietrich Henningsen ist mehr als zufrieden. „Wir sind hocherfreut. Jetzt ist dieser Unfallschwerpunkt deutlich entschärft“, sagte er. Dabei verwies er auf einige Glasscherben am Straßenrand, die von einem wenige Tage zurückliegenden Unfall herrührten.

Henningsens Worten nach hat die Gemeinde mehr als 30 Jahre lang entsprechende Anträge gestellt. Zunächst sei es um einen Fußgängertunnel Richtung Grundhof gegangen, dann sei die Einrichtung eines Kreisverkehrs favorisiert worden. Aber auch die jetzige Lösung stelle einen bedeutenden Fortschritt dar. Das werde sich besonders zu den Stoßzeiten am Morgen und auch in der Urlaubszeit zeigen, wenn der die Nordstraße kreuzende Querverkehr aus Richtung Langballigau und Grundhof sowie die Abbieger in Richtung Flensburg nicht mehr „endlos“ warten müssten.

Diplomingenieur Ronald Mehling vom zuständigen VTT-Planungsbüro in Hamburg sowie Techniker Hans-Joachim Wendt von der Firma Siemens überprüften bei der Abnahme alle Einzelheiten und erläuterten die Gegebenheiten. Das Verkehrsgeschehen an der Kreuzung wird ab sofort mit Hilfe von in den Straßenbelag eingelassenen Induktionsschleifen und an den Masten angebrachten Messgeräten erfasst und dann computergestützt verkehrsabhängig geregelt. So können Grün- und Rotzeiten der Anlage nach Bedarf verlängert und verkürzt werden. Für die Rechtsabbiegerspur von Langballigau aus kommend und in Richtung Flensburg fahrend ist ein eigenes Signal mit „grünen Pfeil“ vorhanden.

Peter Dietrich Henningsen war dabei, als Wolfgang Struckmann, bei der Flensburger Niederlassung des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr für Lichtsignalanlagen zuständiger Ingenieur, die Anlage abnahm. Die Kosten liegen bei rund 70.000 Euro. Beide waren sich einig, dass das Geld an dieser Stelle gut verwendet worden sei.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen