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Norderbrarup : Gedenken an großen Wohltäter

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Norderbrarup bereitet einen Gottesdienst im Gedenken an Johannes Adolf Jacobsen vor.

Am 7. Juni dieses Jahres will die Gemeinde Norderbrarup Johannes Adolf Jacobsens gedenken. Er war der Stifter der „Margarethenspende“, die aus einem Schrank mit verschiedenen medizinischen Geräten und Hilfsmitteln bestand, die von der Gemeinde an Bedürftige ausgeliehen wurden. In den Jahren 1895 bis 1930 wurde der Schrank mit dem Bild von Jacobsens früh verstorbener Tochter Margarethe 737 mal an Gemeinden abgegeben. Anfangs geschah das kostenlos. Später mussten sich die Empfänger an den Kosten beteiligen. Die Gemeinde Norderbrarup schmückte die Grabstätte ihres prominenten, aber namentlich außerhalb des Ortes wenig bekannten Wohltäters mit einer Gedenkplatte. Diese Platte wurde inzwischen mit Spendengeldern renoviert und soll am Sonntag, 7. Juni, mit einem Gottesdienst und einem Empfang wieder eingesetzt werden. Dazu sollen auch die beiden benachbarten Grabsteine gesäubert und die Inschriften wieder gut lesbar gemacht werden. Die für diese Maßnahmen bestehende Deckungslücke von 600 Euro wollen sich die Gemeinde Norderbrarup und der Förderverein „Chronik“ teilen.

Bei der Haushaltberatung mussten sich die Norderbraruper Mandatsträger mit größeren Geldbeträgen beschäftigen – glücklicherweise mit positiven Vorzeichen. Denn bei einer Summe der Erträge in Höhe von 687.600 Euro erzielt Norderbrarup einen Jahresüberschuss von 12.200 Euro. Dennoch werden nur absolut notwendige Investitionen getätigt. 11.500 Euro gehen an die Freiwillige Feuerwehr für Pager und Atemschutz. 2000 Euro werden im Klärwerk investiert. Und der Dorfplatz erhält für 2000 Euro ein neues Spielgerät. Zusätzlich wurde kurzfristig für 1750 Euro ein Auftrag zur Sanierung der dortigen Seilbahn vergeben. Die Hebesätze der Realsteuern bleiben bei 280 Prozent für die Grundsteuern A und B sowie 380 Prozent für die Gewerbesteuer.

Wehrführer Jan Jensen konnte in seinem Jahresbericht auf sechs Einsätze sowie viele Übungen und Fortbildungen verweisen. Er stellte die Altersstruktur seiner Feuerwehr dar, die im Moment noch akzeptabel sei, mahnte aber an, dass ohne ein Gegensteuern die Wehr in einigen Jahren Probleme haben werde, die Mindestzahl an Mitgliedern für eine Gruppierung dieser Art vorzuweisen, denn auch für Feuerwehren gelten Mindestgrößen. Aus diesem Grund stellte er die Mitgliederwerbung von Männern und Frauen in seiner Prioritätenliste ganz weit nach oben.

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