"Galerie Nr. 10" - Wellen, Watt und vorwitzige kleine Engel

Künstler mit ihren Objekten: Helle Bendorff (r.), Tietze Schmuck (l.), in der Mitte Galeristin Rita Klügel.
Künstler mit ihren Objekten: Helle Bendorff (r.), Tietze Schmuck (l.), in der Mitte Galeristin Rita Klügel.

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29. Oktober 2009, 10:23 Uhr

Ulsnis | Die "Galerie Nr. 10" in Ulsnis war bereits in den ersten drei Monaten ihres Bestehens gut besucht. Zur ersten Vernissage nach der Eröffnung drängten sich die Menschen, um die Werke von sechs Künstlern auf zwei Etagen zu begutachten.

Seit der Eröffnung im Juli hat sich viel getan auf dem Putbresehof in Ulsnis, der die "Galerie Nr.10" beherbergt. Die Scheune ist wieder hergerichtet und soll noch in diesem Jahr als "Atelier Nr. 10 für Holz, Keramik und Heißglas" geöffnet werden. Der "Heuboden Nr. 10", der als Veranstaltungsraum für Konzerte und Lesungen dienen soll, ist in Arbeit. Er wird voraussichtlich im nächsten Frühjahr fertig sein. Diese Informationen nahmen die etwa 150 Gäste mit, die der Einladung zur Vernissage "Märchenhaft" von Galeriechefin Rita Krügel gefolgt waren.

Helle Bendorff hat in ihren großformatigen, meist einfarbigen Collagen Ornamente aus deutschen Kirchen verarbeitet. Zeichner Hans Ruprecht Leiß vermittelt in seinen Bildern Eindrücke der Küstenregion. Seine Motive sind Wasser, Watt, Wellen, Fische, Schiffe, Uferlandschaften und die dazugehörigen Tiere. Gudrun Lübkes Grundmaterial ist Porzellan. Das verbindet sie mit Ton, Draht und Papier zu märchenhaften Figuren oder Landschaften. Für die Fotomontagen von Hans Jürgen Fuchs verwarf die Galeristin ihre Grundsatzentscheidung, niemals Fotos auszustellen. Zusätzlich zeigt er Wohnaccessoires und Lichtobjekte. Bildhauerin Tietze Schmuck präsentiert neue märchenhaft schöne Frauenfiguren. Und Antje Fuchs, deren "Lockvögel" schon bei der Eröffnung für gute Laune gesorgt hatten, brachte jetzt vorwitzige kleine Engel mit.

Die Schmuckstücke und Geschenke von "Remember" waren so umdrängt, dass dabei sogar eine Vitrine zu Bruch ging. Und an vielen Objekten klebte zum Ende der Veranstaltung das "Verkauft"-Schild.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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