Interkulturelle Woche : Fünf Schatten für mehr Miteinander

Mit Abstand landete das Bild von Michael Deeg und Ida Müller auf dem ersten Platz. Bürgermeister Heiko Traulsen (links) und Sozialausschussvorsitzender Helmut Schulz gratulierten den beiden Schülern.
Mit Abstand landete das Bild von Michael Deeg und Ida Müller auf dem ersten Platz. Bürgermeister Heiko Traulsen (links) und Sozialausschussvorsitzender Helmut Schulz gratulierten den beiden Schülern.

Ida Müller und Michael Deeg heißen die Gewinner des Zeichenwettbewerbs, der anlässlich der Interkulturellen Woche ausgerufen worden war.

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15. November 2013, 07:30 Uhr

Vier weiße und ein schwarzer Schatten in der blauen Silhouette einer Stadt und der Schriftzug „In unserem Herzen sind wir alle gleich!!“ Dieses Bild der 13-jährigen Ida Müller aus Alt-Ellenberg und des ein Jahr älteren Michael Deeg aus Lüttfeld, beide Schüler der Kappelner Gemeinschaftsschule, vereinigte bei der Interkulturellen Woche vor gut einem Monat bei der öffentlichen Abstimmung nicht nur die meisten Stimmen auf sich und wurde zum Siegerbild erklärt, sondern erhielt jetzt auch von den Mitgliedern des Sozialausschuss anerkennenden Beifall.

Die beiden Achtklässler überreichten ihr Bild zu Beginn der Sitzung an den Ausschussvorsitzenden Helmut Schulz und Bürgermeister Heiko Traulsen. Beide waren voll des Lobes – vor allem, weil die Schüler in ihrem Bild ein so großes Selbstverständnis von Migration und Integration zeigten. „Ein tolles Bild“, sagte Traulsen und fügte hinzu, dass die Achtklässler das bildhaft umgesetzt haben, was eigentlich Gültigkeit für alle Menschen haben sollte. Dem schloss sich Helmut Schulz an und wies darauf hin, dass der Sozialausschuss von seinem nicht gerade üppigen Etat insgesamt 350 Euro als Preisgeld für die drei besten Bilder abgezweigt habe. Das Siegerbild von Ida und Michael, versicherte der Bürgermeister, werde im Rathaus einen gebührenden Platz finden – entweder im Foyer oder in seinem Büro.

Bei besagtem Wettbewerb hatte sich gezeigt, dass die Schüler außerordentlich kreativ sind und sich mit der Thematik auseinandersetzen, gedanklich, aber auch bildhaft gestaltend. Bei der Abstimmung gab es für ein Gemeinschaftswerk des ästhetischen Profils der Klaus-Harms-Schule den zweiten Platz, und Platz 3 belegte Malte Wussow von der Einführungsklasse des Gymnasiums. Die Plätze vier und fünf der insgesamt zwölf Bilder erreichten Jan Vollersen (Klaus-Harms-Schule) und Tobias Larsen (Gemeinschaftsschule).

Alle Aktivitäten der Interkulturellen Woche waren von einem Arbeitskreis, bestehend aus der Stadt Kappeln, dem federführenden „Sozial-Forum“, außerdem dem Kirchenkreis Schleswig-Flensburg, dem Begegnungszentrum und der Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH, organisiert worden.

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