Gelting : Frischzellenkur für die Laufbahn

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Im Rahmen des Sportentwicklungsplans will Gelting Fördermittel in Höhe von 600.000 Euro für Sportplatz und Umkleiden beantragen.

shz.de von
07. Dezember 2018, 18:25 Uhr

Gelting | „Wir brauchen bessere Sportstätten“, bekräftigte der Vorsitzende des MTV Gelting, Axel Krüsmann, gegenüber den Gemeindevertretern und hat dabei die 400-Meter-Rundlaufbahn auf dem Sportplatz und das Umkleidegebäude im Visier: „Optimale Sportanlagen erhöhen den Freizeitwert.“ Mit Blick auf den Sportstättenentwicklungsplan gibt es für die Gemeinde die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Diesbezüglich sei in der Gemeinde zusammen mit der Universität in Kiel bereits Vorarbeit geleistet worden, sodass „wir loslegen können“. Was das Investitionsvolumen betrifft, die Rede ist von 600.000 Euro, sind Fördermittel möglich und die sollten von der Gemeinde beantragt werden. Vor diesem Hintergrund wird auf Vorschlag von Bürgermeister Boris Kratz eine Lenkungsgruppe ihre Arbeit aufnehmen – die Fördermittel werden beantragt.

Seit mittlerweile sieben Jahren geht es um die Frage, wie der Hochwasserschutz für die Gemeinde verbessert werden kann – durch einen Polder oder durch eine „Umleitung“.


Fördermittel einwerben

Die Gemeinde müsse sich positionieren, so der Bürgermeister und plädierte zwecks Lösung des Konfliktes für einen Kompromiss. Diesbezüglich seien noch viele Gespräche seitens der damit beauftragten Lenkungsgruppe zu führen.

Den Begriff „Konflikt“ aufgreifend, meldete sich während der Einwohnerfragestunde Peter Buchholz zu Wort. Einen „Konflikt“ gebe es nicht, sagte er, aber „unterschiedliche Auffassungen“. Wichtig sei, eine optimale Lösung zu finden und dazu sei Sachverstand erforderlich.

Auch für die „Lehbeker Au“ gibt es eine Lenkungsgruppe. Vorstellbar sei, wie es hieß, eine Verlegung – da gebe es Gespräche mit dem Landeigentümer. Versucht werden soll, Fördermittel einzuwerben.

Eine weitere Lenkungsgruppe gibt es für den Bereich „Kindertagesstätten“. In Gelting bestehen zwei dieser Einrichtungen – in Trägerschaft der Kirche und des ADS - und beide sind ausgelastet, haben Wartelisten.


Wer soll sich um Winterdienst kümmern?

So gehe das nicht weiter, waren sich die Gemeindevertreter in der Sitzung einig, sprachen sich für eine Optimierung aus. Es müsse miteinander gesprochen werden.

Soll ein neues Schneeschild für den Winterdienst angeschafft werden oder soll sich ein Unternehmen um die Schneeräumung kümmern? So lautete die Frage. Wenn es zu einer Vergabe komme, müsse vertraglich vereinbart werden, dass innerörtlich bis 7 Uhr morgens geräumt sei. Was das Schneeschild betrifft, wird darüber zu gegebener Zeit zu entscheiden sein.

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