zur Navigation springen

Steinbergkirche : Freier Weg fürs schnelle Internet

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Gemeindevertreter beschließen Beitritt zum geplanten Breitbandzweckverband Angeln.

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2016 | 20:04 Uhr

„Wenn wir das jetzt nicht machen, haben wir den Zug verpasst.“ Mit dieser Aussage bekundete Gemeindevertreter Norman Hagemes sein Ja zum Beitritt der Gemeinde Steinbergkirche zu dem noch zu gründenden Breitbandzweckverband Angeln – ein Ja, dem sich alle Gemeindevertreter anschlossen und damit dem erforderlichen öffentlich-rechtlichen Vertrag zustimmten.

Damit war eine entscheidende Weiche gestellt. Schwerer taten sich die Gemeindevertreter, als es galt, für den Verband ein zweites Mitglied, das der Gemeinde aufgrund ihrer Einwohnerzahl von über 2000 zusteht, zu benennen. Aus den Reihen der Fraktion der Wählergemeinschaft Steinbergkirche-Quern (WSQ) wurde deren Mitglied Dirk Lorenzen-Post vorgeschlagen. Das rief den Widerspruch der SPD-Fraktion hervor. Lorenzen-Post gehöre ebenso wie Bürgermeister Gernot Müller, der kraft Amtes Verbandsmitglied sei, der WSQ an.

Es gehe nicht darum, dass „wir Dirk nicht wollen, aber die SPD will mit dabei sein“, betonte Clemens Teschendorf und schlug seinerseits als zusätzliches Verbandsmitglied Rolf Villaumi vor. Damit lagen zwei Vorschläge auf dem Tisch – eine Situation, die zu besprechen und zu klären sein wird.

Während der Einwohnerfragestunde schilderte eine Bürgerin die aus ihrer Sicht prekäre Situation im Bereich Bundesstraße  199 – Abzweigung in die Bredegatter Straße. Da ergeben sich, wie sie sagte, bedingt durch den Tankstellenverkehr, zwischen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger sowie an unübersichtlicher Stelle parkenden Fahrzeugen gefährliche Situationen. Der Bürgermeister sagte zu, sich zu kümmern.

Er hatte zuvor darüber informiert, dass der evangelische Kindergarten Steinbergkirche seine Waldgruppe aus Oestergaard zurück in den Querner Wald holen werde. Derzeit wird die Oestergaard-Gruppe nur von acht bis neun Kindern in Anspruch genommen. Bei einem Umzug zurück in den Querner Wald werden es wieder 18 sein.

Für die Banketten-Verstärkung an der Straße Kalleby-Roikier auf 250 Metern Länge liegen zwei Angebote in Höhe von jeweils rund 4500 Euro vor. Die Vertretung entschied, den Auftrag an den Anbieter zur vergeben, der die Arbeiten im Juli oder August erledigen kann.

Im Rahmen der vereinfachten Flurbereinigung Niesgrau geht es um die Verbesserung des Zustandes von Plattenwegen, die in den 1970er-Jahren gebaut worden sind. Die Belastung durch schwere Fahrzeuge sei gestiegen, darunter leiden die Wege, hieß es dazu. Es gelte, die für eine Sanierung anstehenden Wege beim Land anzumelden, damit diese in Augenschein genommen werden können. Insgesamt, rechnete Dirk Lorenzen-Post vor, würden dabei Kosten von 161  500 Euro für die Gemeinde entstehen. Einen Betrag in gleicher Höhe würde das Land beisteuern. Zunächst einmal soll jedoch aufgelistet werden, welche Wege, die alle öffentlichen Charakter haben, angemeldet werden sollen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen