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Folk-Festival im April : „Folk Baltica“: Ein Haupt-Act in Kappeln

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Mit der isländischen Formation „Arstidir“ tritt am 28. April eine der angesagtesten Folk-Gruppen in der Auferstehungskirche auf.

Die zwölfte „Folk Baltica“ steht vor den Türen, und erstmals gibt es kein geografisches Leitthema wie bei den vorherigen Festivals. Statt dessen heißt es vom 23. April bis 1. Mai: „Stimmen“. Dieser Titel soll die grenzüberschreitende Wirkung von Musik betonen. „Musik braucht keinen Reisepass“, sagt der künstlerische Leiter des Festivals, Harald Haugaard. Und zu dem Motto scheint das Kappelner Konzert der isländischen Formation „Arstidir“ besonders gut zu passen.

„Folk-Balica“-Geschäftsführerin Juliana Thun verrät: „Ich habe eine CD der Gruppe gerade noch im Auto gehört. Es sind fröhliche, aber auch nachdenkliche Stimmen, einfach vier wahnsinnig beeindruckende Männerstimmen.“ Und Haugaard findet: „Das ist derzeit die hippste Indie-Folk-Boy-Band.“ Die Gruppe „Arstidir“ habe einen modernen und sehr schönen Stil, der auch die junge Generation anspreche. Zwei Nummer-Eins-Hits habe die Gruppe schon in ihrer Heimat gelandet, und im Jahr 2013 sei sie auch mit dem Eiserner Eversteiner Award, einem europäischen Folkmusik-Preis, ausgezeichnet worden. Auf ihrer Deutschland-Tournee habe sich gezeigt, wie populär die Band sei. Auch der etwas kürzere Auftritt von „Arstidir“ in Flensburg ist schon ausverkauft. Doch für das Konzert in der Ellenberger Auferstehungskirche am Donnerstag, 28. April, ab 20 Uhr – laut Haugaard „ein Hauptact der Folk Baltica“ – gibt es noch Karten.

Dass Kappeln bei der „Folk Baltica“ bislang eine besondere Rolle spielt, erklärt Haugaard auch mit der guten Zusammenarbeit mit dem Folkclub Ostangeln. Dazu kämmen auch fünf Mitglieder des Festival-Ensembles aus Kappeln. „Wir haben also eine wichtige Verbindung zu Kappeln“, so der künstlerische Leiter.

Und für diejenigen, die keine Karten mehr für das Kappeln-Konzert bekommen, haben Thun und Haugaard auch eine interessante Alternative in Langballig parat. Dort wird es am Sonnabend, 30. April, ab 14 Uhr das einzige Freiluft-Konzert des Festivals geben. „Die Gruppe ‚Nordens Tone‘ präsentiert eine schöne Mischung aus Folk und Jazz“, sagt Juliana Thun. Ob der Auftritt tatsächlich im Freien erfolgt oder drinnen werde jedoch erst am Tag des Konzertes entschieden.

Nachdem der Fortbestand der „Folk Baltica“ im Jahr 2014 äußert ungewiss erschien, sehen die Festivalmacher nun wieder zuversichtlich in die Zukunft. Das Land habe die Förderung um 20.000 Euro auf 70.000 Euro angehoben, und die Flensburger Wirtschaft drücke ihre Wertschätzung auch in größerem Sponsoring aus. Thun, die die „Folk Baltica“ erstmals von Anfang bis Ende durchgestaltet hat, sagt dazu: „Wir haben jetzt mehr Sicherheit.“

Als Folge davon wird sich das Festival, das im vergangenen Jahr noch fünf Tage andauerte, nun über zehn Tage (inklusive eines Festival freien Tages) hinziehen. Dabei gibt es im Vergleich zum vergangenen Jahr nur vier oder fünf Konzerte mehr. Haugaard sagt: „Doch im vergangenen Jahr fielen auch schon mal zehn Konzerte auf einen Tag zugleich.“ Nun ermögliche man dem Zuhörer, mehrere Konzerte zu besuchen. „Es macht den Charakter des Festivals aus, dass jedes Konzert an dem Ort einzigartig ist“, so Haugaard. Und vielleicht ist das Kappelner Konzert auch noch etwas einzigartiger, denn der künstlerische Leiter sagt darüber: „Dieser Abend ist einfach ein Muss.“  

> Karten zu allen „Folk-Baltica“-Konzerten gibt es im Vorverkauf beim Kappelner Reisebüro Stuckmann, Schmiedestraße 39. Die Konzerte von „Arstidir“ am 28. April ab 20 Uhr in der Auferstehungskirche sowie von „Nordens Tone“ am 30. April ab 14 Uhr in Unewatt kosten jeweils 20 Euro im Vorverkauf und 23 Euro an der Abendkasse. Schüler, Studenten, Sozialausweisinhaber und Menschen mit Behinderung erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent.

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erstellt am 12.Apr.2016 | 07:15 Uhr

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