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Schlei-Bote

20. August 2017 | 15:48 Uhr

Fitness-Einlage am Wegesrand

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

In Hasselberg bringt ein neuer Parcours Radfahrer und Fußgänger in Bewegung

Das ließen sich die Teilnehmer der Einweihung des Outdoor-Bewegungsparcours auf dem Deich am Strand von Hasselberg-Drecht nicht zwei Mal sagen und machten sich daran, die Geräte zu testen – allen voran Amtsvorsteher Thomas Johannsen und Hermann-Josef Thoben, Ministerialrat im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft und ländliche Räume. Sie probierten aus, was es auf sich hat mit „spielerisch fit durch sanfte Bewegung und Massage“ – und waren angetan. Im „Gleichschritt“ schwangen sie auf dem Beintrainer vor und zurück.

Hasselbergs Bürgermeister Hans-Heinrich Franke – als Projektträger für die Bewegungsparcours in seiner Gemeinde (drei Geräte), in Gelting (vier) und in Fahrdorf (zwei) – zeigte sich gegenüber der Aktivregion Schlei-Ostsee dankbar, dass sie im Sinne des Marketing-Konzeptes „Gesund Urlaub machen“ nicht nur ideell, sondern auch finanziell als Partner zur Seite stand und aus der zum Ende dieses Jahres auslaufenden Förderperiode „für diese gute Sache noch ein paar Euro locker“ machte. Bei den „paar Euro“ handelt es sich um 35 000 Euro. Zu 50 Prozent bezuschusst durch EU-Mittel, haben die Gemeinden entsprechend der Anzahl der jeweiligen Geräte den Rest aufzubringen.

„Gut angelegtes Geld“, sagte Franke und knüpfte daran die Hoffnung, dass im Interesse des Gesundheitstourismus und der Gesundheitsvorsorge nicht Schluss sei, sondern weitere Geräte installiert werden. In Hasselberg sei der Standort ideal. Denn hier kommen in großer Zahl Radfahrer und Fußgänger vorbei, können pausieren und am Wegesrand mal eben eine Fitness-Runde einlegen – am Bein-, Rücken- und Beweglichkeitstrainer.

So sah es auch Thoben, der ganz offiziell den Bewegungsparcours in Hasselberg und damit zugleich in Gelting und Fahrdorf freigab. Fest stehe, sagte er, dass nach Auslaufen der 13. Förderperiode im Jahr 2014 die 14. Förderperiode folgen werde. Das bedeute, dass es weiter EU-Gelder gebe. Er listete auf, wo die Schwerpunkte für die Förderung liegen sollen – nachhaltige Daseinsvorsorge, bezüglich Tourismus Innovation und Wachstum. Zu den zu fördernden Zielen gehören aber auch ortsnahe Bildungsstrukturen. Für sein Ministerium wichtig sei die Zusammenarbeit mit den Aktivregionen. Gefragt seien Individualität, Flexibilität, Kreativität und Professionalität. Dafür, so der Ministerialrat, sei Hasselberg ein gutes Beispiel. Damit spielte er auch auf den Barfußpark der Familie Claussen in Schwackendorf an: „Genau richtig, ein mustergültiges Projekt.“

Dem schloss sich für die Aktivregion Schlei-Ostsee deren Vorsitzender Hans-Werner Berlau an. Was die Gesundheit betreffe, sei Prävention wichtig und müsse weiter gefördert werden. Die Gemeinden müssten dafür über den Tellerrand schauen, gemeinsam zur Tat schreiten. Nachdem die Aktivregion bei den bisherigen Förderperioden – bei der 13. sind im Bereich Schlei-Ostsee 10,5 Millionen Euro für Projekte umgesetzt worden – viele Erfahrungen gesammelt habe, werde sie auf dieser Grundlage weiter arbeiten. Zwecks Planungssicherheit seien kommunale Co-Finanzierungszusagen notwendig.

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erstellt am 02.Okt.2013 | 00:36 Uhr

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