Steinberg : Feuerwehrhaus muss moderner werden

In das  Gerätehaus in Steinbergholz, das 1984 gebaut wurde,  soll im Herbst ein neues wasserführendes Fahrzeug einziehen. Foto: UK
In das Gerätehaus in Steinbergholz, das 1984 gebaut wurde, soll im Herbst ein neues wasserführendes Fahrzeug einziehen. Foto: UK

Gemeinderat fällt Grundsatzbeschluss für Um- und Neubau, damit Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse erfüllt werden

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06. April 2013, 09:23 Uhr

Steinberg | In einem Grundsatzbeschluss verständigten sich Steinbergs Gemeindevertreter auf einen Um- und Neubau des Feuerwehrhauses in Steinbergholz - und wollen dafür die Finanzierung mit geschätzten 100 000 bis 120 000 Euro sicherstellen. Das geschah vor dem Hintergrund, dass die 30 Aktiven voraussichtlich im Herbst das wasserführende Fahrzeug von Maasholm - dort steht eine Neuanschaffung an - übernehmen werden. Dieses zehn Jahre alte Gefährt befindet sich in einem Top-Zustand und passt von der Größe her auch in das vorhandene Gebäude. Doch muss aufgrund der Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse einiges geändert werden - und da soll durch Eigenleistungen auch von den Aktiven Hand angelegt werden. Ein wasserführendes Fahrzeug ist für Steinbergholz aufgrund der besonderen Brandbelastung durch Campingplätze, Kinderheime und Gastwirtschaften laut Feuerwehrbedarfsplan erforderlich.

Im weiteren Verlauf der jüngsten Gemeindevertretersitzung ernannte Bürgermeister Gerhard Geißler nach Bestätigung in ihren Ämtern durch die Aktiven der Wehr Steinberg Gerd Werner Lorenz als Wehrführer und Claus-Peter Petersen als dessen Stellvertreter für weitere sechs Jahre zu Ehrenbeamten. Bürgermeister Geißler wies zudem darauf hin, dass die Wasseruhren im Ortsteil Klevelücke demnächst ausgetauscht werden.

Sodann wurden gleich zwei Änderungen des Flächennutzungsplans beschlossen. Bei der 26. Änderung geht es um den Bereich Norgaardholz und damit um den Bebauungsplan "Campingplatz". Dazu haben die Träger öffentlicher Belange bereits Stellung genommen und keine Änderungswünsche gehabt. Das bedeutet, dass dem Satzungsbeschluss nichts mehr im Wege stand. Bei der 40. Änderung des Flächennutzungsplans geht es um den Bereich des Tiefbauunternehmens Hoeck in Steinbergholz - und damit um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Sicherung dieses Betriebes in einem "sonstigen Sondergebiet". In Verbindung damit fassten die Gemeindevertreter den Aufstellungsbeschluss für den zehnten Bebauungsplan. Nun wird alles seinen behördlichen Gang nehmen, wozu auch die öffentliche Plan-Auslegung und eine Anhörung gehören.

Zu Beginn der Gemeindevertretersitzung hatte Bürgermeister Gerhard Geißler die Anwesenden darüber informiert, dass ein Bürger eine Liste von Anträgen vorgelegt habe. Doch sei dies so kurzfristig geschehen, dass deren Behandlung aufgrund der siebentägigen Ladungsfrist für die Sitzung der Gemeindevertretung jetzt nicht "händelbar" sei.

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