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Schlei-Bote

26. September 2017 | 23:51 Uhr

Ferienbetreuung für Schüler steht

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Sozialausschuss empfiehlt Kooperation mit Familienzentrum Borby / Neuer Lieferant fürs Mittagessen

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 17:32 Uhr

Entspannt können in Rieseby berufstätige Eltern die Schulferien auf sich zukommen lassen. Der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport empfahl Montagabend einstimmig eine Ferienbetreuung für Riesebyer Grundschüler. Der Ausschuss unter Leitung von Frank Dreves (WGR) folgte dem Antrag von Waltraut Folge (SPD), der vorsieht, dass Rieseby die Absicht hat einen Kooperationsvertrag mit dem Familienzentrum Borby zu schließen. Das Zentrum wird, so der Wunsch, in Rieseby jeweils in der ersten Hälfte von Oster-, Sommer- und Herbstferien eine Betreuung für Grundschüler anbieten. Details müssen noch festgelegt werden, aber als Eckpunkte nannte Folge, die sich intensiv um die Ferienbetreuung gekümmert hatte, eine Kernbetreuungszeit von 7 bis 14 Uhr. Die Kosten würden bei 9 Euro am Tag liegen, die Gemeinde zahlt einen Zuschuss, so Folge. Mit Applaus drückten die etwa 25 Gäste der Sitzung im Sport Bistro ihre große Zustimmung aus. „Die Ferienbetreuung ist der Schlussstein zur Kinderbetreuung“, sagte Uta Christen, die sich mit einem Kreis engagierter Eltern seit Jahren für eine Verbesserung der Betreuungssituation einsetzte. Sie lobte den Einsatz von Folge, die mit dem Familienzentrum ein großartiges Modell für Rieseby gefunden hatte. Über das Familienzentrum berichtete Ute Heyn, zugleich Leiterin der evangelischen Kita Borby. Frank Dreves war erfreut über die Lösung und erklärte, dass er nach anfänglicher Skepsis durch das Modell, Tagesmüttern Konkurrenz zu machen, doch die Sinnhaftigkeit eingesehen habe.

Auf Grund dringenden Handlungsbedarfs empfahl der Ausschuss einen Vertrag mit einem neuen Anbieter von Mittagessen für die Kindertageseinrichtungen der Kirche und der Gemeinde wie auch der Betreuten Grundschule zu schließen. Zuvor wird Folge alle Einrichtungen aufsuchen, um abschließend die Zahl der Nutzer zu ermitteln. Die von dem Anbieter gelieferten Probeessen über eine Woche waren geschmacklich und auch bezüglich der gelieferten Temperatur für gut befunden worden. Allerdings müsste an den Mengen nachjustiert werden, da Dreijährige einen anderen Bedarf hätten als Viertklässler. Parallel dazu wird der „Runde Tisch Mittagessen“ die Idee eines gemeinsamen Mittagessen Kinder aller Einrichtungen im Ort oder aber die Herstellung des Mittagessens in einem Riesebyer Betrieb, im Gespräch war das Sport Bistro, weiter beraten.

Empfehlungen und Informationen:

>Um die Haftungssicherheit der Gemeinde auf den öffentlichen Spielplätzen zu verbessern, sollen zusätzlich zu den vorhandenen Spielplatzschildern Hinweise angebracht werden. Die Hinweise werden vom Kommunalen Schadensausgleich empfohlen, so Dreves.

>Zur Sicherung eines privaten Teiches, der an einen gemeindlichen Bolzplatz angrenzt, soll möglichst mit Eigenmitteln und des Bauhofes ein höherer Zaun installiert werden. Die Gefahrenstelle war nach der Entfernung eines Knicks aufgetreten.

>Dreves gab bekannt, dass er als Verleger eine Imagebroschüre für Rieseby erstellt hat, die in Kürze verteilt wird. Der Antrag der WGR im Sommer 2013, dass die Gemeinde selber eine solche Broschüre erstellt, war seinerzeit an den Kosten gescheitert.

>Als zusätzliche Aufgabe wird der Ausschuss das Thema Tourismus übernehmen. Dreves warb dafür, dass sich die Mitglieder um eine aktive Begleitung des Themas kümmern, und dass Rieseby verstärkt touristische Angebote an die LTO meldet.

Den Wunsch der WGR, dass künftig alle Ferienspaßangebote unter dem Dach der Gemeinde und nicht durch Parteien und Wählergemeinschaften stattfinden, gab es Absagen von SPD, CDU und der Fraktion von SSW/Grüne. Das System der Zuschüsse für Aktionen nach Beschluss in den Gemeindegremien habe sich bewährt, und gelte auch für Vereine und Verbände, die Sachauslagen für Angebote von der Gemeinde ersetzt bekommen. Er sähe es lieber, wenn die Parteien nicht eigene Veranstaltungen unter ihrem Logo machten, und dafür Geld von der Gemeinde bekämen, stellte Dreves fest. Die Werbung für die Parteien sei minimal, warf Bürgermeister Jens Kolls (SPD) ein. Doris Rothe-Pöhls (SPD) machte deutlich, dass es den Kindern gleich sei, wer Veranstalter sei, sie freuten sich über Angebote in den Ferien. Zumal im Haushalt ein Betrag eingestellt ist, der für die Angebote genutzt werden soll, ergänzte Folge.

Mit Mehrheit abgesetzt von der Tagesordnung wurde die Beratung über den Kita Schleikinder, bei dem Dreves über bauliche Veränderungen sprechen wollte. Peter Märten (SPD) bat um Absetzung, da die Themen bereits parallel im Bauausschuss behandelt werden.

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