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Treffen im Tierheim weidefeld : Familienanschluss für Tierheim-Hunde

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Vierbeiner, die ehemals im Tierheim Weidefeld lebten, kehren mit ihren neuen Besitzern als Besucher zurück.

Regelmäßig lädt der Tierschutzverein Angeln-Schwansen jene Menschen zum Treffen ein, die im Tierheim Weidefeld einen Hund übernommen haben. Und immer ist dieser Tag gut besucht. Wetterbedingt war es in diesem Jahr etwas ruhiger, bekannte die neue Vereinsvorsitzende Regina Koch. Doch als der Himmel am Nachmittag aufklarte, wurde der Besucherstrom deutlich besser. Daher hatte auch das „Pfotencafé“ gut zu tun.

Und die Besucher kamen aus ganz Angeln, aber auch aus Schleswig und Eckernförde. So wie Jürgen und Gaby Heß. Sie hatten, wie sie erklärten, im vorigen Jahr nach längerer Überlegung einen keiner Rasse zugehörigen Hund in Weidefeld übernommen. Vorher gehörten ihnen drei Rassehunde. Das neue Familienmitglied heißt „Benito“ und ist zweieinhalb Jahre alt.

Auch Stefan und Anna Baumgärtel aus Eckernförde hatten mit ihren Kindern Max (15) und Lennart (12) lange über die Anschaffung eines Hundes nachgedacht. Doch es war Sohn Max, der seit er elf Jahre alt war, für einen Hund gekämpft hatte. Vor drei Monaten hatte er sich endlich durchgesetzt. Eigentlich aber war die ganze Familie am Ende für den Hund und freut sich seitdem über den neuen Hausbewohner. „Ich gehe morgens als erster mit ihm eine Runde“, sagt Max. Tagsüber, wenn alle arbeiten oder in der Schule sind, ist die Oma für den Hund zuständig. Bevor sich die Familie allerdings für einen Hund entschied, besuchte sie verschiedene Tierheime. Am Ende wurde es ein Border-Collie-Mix aus dem Tierheim Weidefeld. Er ist zwei Jahre alt und hört auf den Namen „Nicci“.

Bei Renate und Wolfgang Perret war es etwas anders. Beide lieben Hunde. Als ihr Hund am 31. März verstarb, besuchten sie das Tierheim Weidefeld. Dort war just am gleichen Tag ein Border-Colli-Mix mit Namen „Elli“ aufgenommen worden. Bevor sie sich aber endgültig für die Hundedame entschieden, unternahmen sie zunächst einen Spaziergang, um „Elli“ besser kennen zu lernen. Anfangs verhielt die sich aber so wild und ungeordnet, dass Wolfgang Perret darauf bestand: „Diesen Hund will ich nicht.“ Doch noch während des Spaziergangs änderte er seine Meinung. Seit gut einem halben Jahr gehört „Elli“ zu ihnen. Und beide sind hochzufrieden mit ihrer Entscheidung.

Vor acht Jahren übernahmen Maike Kraack und Manfred Köpsefeld aus Kappeln vom Tierschutzverein ihre „Tully“, ein Schäferhund-Husky-Mix, der inzwischen zwölf Jahre alt ist. Maike Kraack hatte den Hund zuvor oft an den Wochenenden als Spaziergängerin ausgeführt.

Sämtliche Hundehalter schienen mit ihrer jeweiligen Wahl sehr zufrieden. Und sie waren mit ihren Tieren nach Weidefeld gekommen, um sich gleichermaßen auszutauschen und das umfangreiche Kaffee- und Kuchenbüfett zu genießen. Auch die Hunde hatten ihre Freude an diesem Tag. Ihnen war anzumerken, dass sie nach kurzem Beschnuppern sowohl ihre ehemaligen Pfleger als auch die Umwelt wiedererkannten und sich gleich wieder rundum wohl fühlten.

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