Apfel-“Ernte“ : Fallobst für die Pfadfinder

Das macht Spaß: Mitglieder der „Fantastic-Lions“ beim Einsammeln von Fallobst in einem Dingholzer Garten.
Das macht Spaß: Mitglieder der „Fantastic-Lions“ beim Einsammeln von Fallobst in einem Dingholzer Garten.

Der Steruper Laurentius-Stamm der Pfadfinder sammelt Äpfel in der Gemeinde, um die eigenen Saftvorräte aufzufüllen. Ihr Lieblingsgetränk: heißer Früchtetee mit Apfelsaft.

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31. Oktober 2013, 12:30 Uhr

Wenn die Laurentius-Pfadfinder, die inzwischen seit 15 Jahren fester Bestandteil in der Kirchengemeinde Sterup sind, zum Sammeln von Äpfeln aufrufen, ist die Beteiligung stets groß. Dann sind sie alle da: die altersgemischten Gruppen „Fantastic-Lions“ ebenso wie die „Orcas“, „Tiger“, „Kiwis“, „Geparden“ und „Wölfe“. Und alle schwärmen in der Gemeinde aus, füllen mit Zustimmung der Gartenbesitzer Fallobst in große Eimer. Das macht offensichtlich Spaß und kommt am Ende der gesamten Gruppe zugute. Denn die eingesammelten Äpfel werden nach Kaltoft zum Mosten gebracht. Der Lohn sind Apfelsaft-Gutscheine. Die werden nach Bedarf eingelöst, etwa am 11. November. Dann, am Martinstag, organisieren die Pfadfinder ein Laternelaufen. Start ist um 17 Uhr an der St.-Laurentius-Kirche, Ziel ist das Gemeindehaus, und dort gibt es dann zum Aufwärmen Tschai, ein bei den Pfadfindern beliebtes Getränk: heißer Früchtetee mit Apfelsaft.

Es war 1998 der damalige Steruper Seelsorger Andreas Chrystall, der die Pfadfinder-Gruppe ins Leben rief. Zu ihnen gehören heute rund 120 Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit sind die Steruper innerhalb des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg die größte kirchliche Pfadfinder-Gruppe. Zu den Treffen (freitags von 16 bis 18 Uhr im Gemeindehaus) kommen jeweils bis zu 100 Mitglieder, „und sie kommen gerne“, wie Andrea Kascheike-Jessen, Mitglied des Kirchengemeinderates und neuerdings ehrenamtlich in der Stammesführung tätig, betont. Ihr zur Seite steht Patrick Boehme, der mit den Pfadfindern groß geworden ist. Was die beiden Verantwortlichen freut, „ist der gute Zuspruch – und das mit steigender Tendenz“.

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