Esgrus : Erich Struve erhält das Ansgarkreuz

Verabschiedung und Ehrung nach 36 Jahren Engagement: Erich Struve (M.) mit Pastorin Maike Borrmann und Propst Helgo Jacobs.
Verabschiedung und Ehrung nach 36 Jahren Engagement: Erich Struve (M.) mit Pastorin Maike Borrmann und Propst Helgo Jacobs.

Propst Helgo Jacobs zeichnete Erich Struve für 36 Jahre Engagement in der Kirchengemeinde Esgrus aus.

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15. Dezember 2014, 12:30 Uhr

Das Ansgarkreuz ist ein kirchliches Dankzeichen, das Gemeindegliedern verliehen wird, die sich durch persönlichen Einsatz, ihre Förderung und ihr Wirken für die Kirche und damit tätigem Glauben in der Kirche verdient gemacht haben. Dieses Dankzeichen verlieh gestern Propst Helgo Jacobs dem 65-jährigen Erich Struve, der seit 1978 für die Kirchengemeinde Esgrus ehrenamtlich tätig ist. Der Geehrte war sichtlich überrascht. Mit der Verleihung entsprach Jacobs dem Antrag des örtlichen Kirchengemeinderates, unterstützt vom Kirchenkreisrat.

Dr. Erich Struve, Landwirt und zeitweise auch kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde tätig, war in verschiedenen Ausschüssen vertreten. Er hat das Ehrenamt immer wieder angenommen, jetzt hat er es losgelossen. Während seines Wirkens hat er mehrere Pastoren erlebt und verstand es, als Vorsitzender des Kirchengemeinderates mit der ihm eigenen Art die Geschicke zu leiten, getreulich dafür zu sorgen, dass sich das, wie der Propst sagte, „kirchliche Leben gut anfühlt“. Nie habe Struve viel Aufhebens um die eigene Person gemacht und werde die Kirchengemeinde Esgrus weiter in seinem Herzen behalten.

Beim anschließenden Empfang, bei dem viele seiner Weggefährten ihre Verbundenheit mit Erich Struve zum Ausdruck brachten, war es die Esgruser Pastorin Maike Borrmann, die ihm als Dank einen Tisch als Geschenk überreichte – einen Tisch mit symbolischen Charakter. „In seiner klaren und feinfühligen Art ist es ihm immer wieder gelungen, alle an einen Tisch zu bringen“, sagte Borrmann. Er habe sich für Bauvorhaben innerhalb der Kirchengemeinde eingesetzt: Renovierung des Pastorats und Küsterhauses, Neubau der Krippe im Kindergarten.

Zu seinen Anliegen gehörte auch der Erhalt der Eigenständigkeit der Kirchengemeinde Esgrus mit eigenem Pastor. Mit großer Leidenschaft setzte er sich zudem für die pastorale Versorgung in der Nieharde ein – angesichts sich verändernder Strukturen der Region keine leichte Aufgabe.

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