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Rabenholz : Endlich mehr Platz für die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Pläne für ein 250.000 Euro teures Gerätehaus in Rabenholz sollen ab 2017 umgesetzt werden.

Der Neubau des Feuerwehrhauses in Rabenholz nimmt konkrete Formen an. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung, die letztmalig im Gebäude der ehemaligen Schule stattfand, schilderte Bürgermeister Jörg Theet-Meints den derzeitigen Sachstand. Fest steht demnach, dass für den Neubau ein Bebauungsplan vonnöten ist, denn: Es soll auf einem 1650 Quadratmeter großen Grundstück der Gemeinde, das außerhalb der derzeitigen Baulinie liegt, errichtet werden. Der Plan sei in Vorbereitung und ein Architekt fertige nach den Vorstellungen der Gemeindevertreter erste Skizzen.

Die ersten Überlegungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses reichen, so Jörg Theet-Meints, bis in das Jahr 2008 zurück – mit Blick auf ein neues Fahrzeug. Das sollte 2011 in Dienst gestellt worden. Die Anschaffung wurde auf 2013 verschoben. Daraus wurde November 2015. Und da bestätigte sich, was alle ahnten: Das alte Gebäude ist zu klein, der neue Wagen passt nur mit Müh’ und Not hinein. Das war der Anstoß für eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Gemeindevertretung und dem Wehrführer, ein Gebäude zu errichten, dass „für alle passend ist“.

Fest steht, dass das alte Haus der Feuerwehr abgerissen werden soll, um Parkplatz zu schaffen. Der neue Gebäudetrakt wird auf dem hinter dem jetzigen Feuerwehrhaus liegenden Gelände errichtet. Dazu gehören, so der Bürgermeister, eine 60 Quadratmeter große Fahrzeughalle sowie ein ebenso großes Haus, das als Kameradschaftsraum und für kommunale Veranstaltungen dienen soll. Unter anderem wird die Gemeindevertretung dort tagen. Erhalten bleibt vorerst das jetzige kleine Kameradschafthaus – als Lagerraum. In einem rückwärtigen Anbau hat der Gemeindearbeiter sein Domizil. Übrigens befanden sich in diesem Gebäude einst die Toiletten der Rabenholzer Schule, die bis in die 1960er-Jahre bestand.

„Mit Glück könnte der Bebauungsplan mit Beginn der Sommerferien genehmigt sein“, blickte der Bürgermeister voraus. Das bedeute, dass Anfang 2017 mit dem Bauen begonnen und noch im kommenden Jahr Einweihung gefeiert werden könnte.

Die Kosten dürften sich nach ersten Schätzungen auf rund 250.000 Euro belaufen. Jörg Theet-Meints rechnet vor: 150.000 Euro aus dem Verkaufserlös der alten Schule plus Entnahme aus der Rücklage. „Für den Rest wird es erforderlich, ein Darlehen aufzunehmen.“

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