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Schlei-Bote

24. August 2017 | 01:37 Uhr

Einsatzwagen ist einzigartig im Kreis

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Steinfelder Wehr erhält Fahrzeug mit akkubetriebenen Werkzeugen

Mit einer Feier für die Feuerwehrkameraden und ihre Partner wurde das neue Feuerwehrfahrzeug der Gemeinde Steinfeld eingeweiht. Es handelt sich um ein Fahrzeug vom Typ HLF10 auf einem Daimler-Fahrgestell mit Aufbau und Ausstattung von Ziegler. Es verfügt über einen 1200-Liter-Wassertank und ist als erstes Rettungsfahrzeug des Kreises mit akkubetriebenen Rettungswerkzeugen ausgerüstet. „Dadurch entfallen die sperrigen Hydraulikschläuche bei Schere und Spreizer“, erklärte Wehrführer Martin Knackstedt, der federführend bei der Aufstellung der Ausstattung des Fahrzeuges war. Weiteres Highlights sind der sechsflammige Lichtmast und die eingebauten Atemschutzgeräte, die es den Feuerwehrleuten erlauben, sich bereits während der Fahrt zum Brandort auszurüsten.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Gemeinde Steinfeld, denn wir haben jetzt ein neues, leistungsfähiges und bedarfsgerechtes Feuerwehrfahrzeug“, sagte Bürgermeister Heinrich Buch. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die aktiven Feuerwehrmänner und -frauen sich in den letzten zwei Monaten durch Übungen mit der neuen Technik vertraut gemacht hätten. Dadurch würde jetzt jeder Handgriff sitzen . Der Brandschutz sei gewährleistet. „Zur Sicherheit der Bürger habt Ihr auf Eure Freizeit verzichtet“, lobte er die Aktiven und dankte deren Partnern, die ihnen die dafür notwendigen Freiräume gegeben hätten.

Die Kosten von 260 000 Euro, für welche die Gemeinde einen Kredit von 154 000 Euro aufnehmen musste, rechnete er in eine Pro-Kopf-Belastung um. „300 Euro pro Bürger sind gut angelegtes Geld, wenn dadurch der Brandschutz gesichert ist“, sagte er. Er bedaure nur, dass die Gemeinde den Vorgaben des Feuerwehrbedarfsplans so schnell nachgekommen ist. Denn nach der Beantragung des Zuschusses aus der Feuerschutzsteuer seien die Zuschusssummen erhöht worden und man hätte bei späterer Anmeldung 51 000 Euro Zuschuss statt den jetzt zugesagten 36 000 Euro erhalten können.


Viel Überzeugungsarbeit


Wehrführer Knackstedt erinnerte in seinem Rückblick daran, dass man bereits 2007 erstmals über die Neuanschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs gesprochen habe. Doch erst der Feuerwehrbedarfsplan habe gezeigt, dass durch die erhöhte Brandlast bei Kinder- und Altenheim sowie Gewerbebetrieben eine technische Aufstockung unbedingt nötig war. „Anfangs haben wir viel Überzeugungsarbeit leisten müssen“, erinnerte sich der Wehrführer. Für die Größe der Gemeinde sei es ein hervorragendes Fahrzeug und erleichtere die Aufgaben, die die Feuerwehr zu erfüllen habe.

Amtswehrführer Jürgen Werner bestätigte ebenfalls, dass die Gemeinde nun ein Fahrzeug besitze, das den Forderungen des Bedarfsplans entspreche. „Aber jetzt ist die Zeit für die aktiven Kameraden, sich mit dem neuen Gerät zu beschäftigen“, mahnte er. Denn nur durch konsequentes Training könne man diese Ausrüstung auch optimal einsetzen.

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erstellt am 27.Okt.2014 | 19:51 Uhr

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