Einsame Buhne fängt Strandsand ein

shz.de von
15. Oktober 2013, 00:33 Uhr

Herbststimmung an der Ostseeküste. Menschenleer ist der Strand vor Falshöft. Die Touristen sind weg, die Wanderer, die auf die Geltinger Birk streben, gehen lieber oben auf dem Deich. An dessen Fuße hat sich Seesand ausgebreitet. Nur eine einzige Buhne aus Holzpfählen, ein Relikt aus alten Tagen, soll dort bei stürmischem Wetter die Funktion eines Wellenbrechers ausüben. Doch seit das Hab und Gut der Dorfbewohner von Falshöft von einem hohen neuen Landesdeich geschützt wird, benötigt niemand mehr an diesem Strandabschnitt eine derartige Schutzvorrichtung. Doch wollen die Einheimischen der einsamen Buhne nicht den Garaus machen, denn sie „arbeitet“ ja immer noch, indem sie Seesand „fängt“ und damit den Badestrand verbessern hilft.

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