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Schlei-Bote

24. August 2017 | 09:30 Uhr

Eine zufriedene Wehr in Stutebüll

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Zahl der Aktiven bleibt konstant, Zahl der Atemschutzgeräteträger sinkt / Chef Rainer Seehusen fordert mehr Präsenz bei Übungsabenden

Elf Mal wurde die Ortswehr Stutebüll im vergangenen Jahr zur Hilfe gerufen – daran erinnerten Wehrführer Rainer Seehusen und sein Stellvertreter Thomas Tramm während der Jahresversammlung. Allein fünf Einsätze gehen auf das Konto des Orkans „Christian“, als sich ein Dach und ein Buswartehäuschen „verabschiedeten“ und eine Scheune zusammenbrach. Natürlich mussten auch umgestürzte Bäume beiseite geschafft worden. Zudem kam es darüber hinaus zu weiteren „Säge-Einsätzen“. Zur Stelle waren die Stutebüller auch, als Verkehrssicherungen angesagt waren. Was die Präsenz bei den zehn Übungsabenden betrifft, hätte diese jedoch besser sein können, ermahnte der Wehrführer.

Teilgenommen wurde an diversen Veranstaltungen und an Lehrgängen. Wieder ein „Super-Event“ war nach den Worten von Seehusen ein Besuch von der Partnerwehr Kappeln in der Pfalz, zu der seit 31 Jahren eine gute Freundschaft besteht.

„Wir haben ein Haus, ein Fahrzeug und eigentlich keine großen Wünsche“, fasste der Wehrführer die ihn befriedigende Situation der Ortswehr – eine von sechs in der Schleistadt – zusammen. Die Zahl der Aktiven ist mit 27 konstant – obwohl vier aus beruflichen Gründen Stutebüll verließen, da es in Kappeln an ausreichend Arbeitsplätzen fehle. Doch gleichzeitig traten vier Neue ihren freiwilligen Dienst an. Groß ist die Zahl der Förderer – einschließlich der Aktiven und der neun Ehrenmitglieder beläuft sich die Zahl, die die Feuerwehr unterstützen, auf 174. Allerdings hat sich die Zahl der Atemschutzgeräteträger auf sechs reduziert – es müsse aufgestockt werden, so der stellvertretende Ortswehrführer Thomas Tramm. Was die finanzielle Situation betrifft, ist diese nach den Worten von Kassenwart Michael Becker zufriedenstellend.

Nach den Wahlen – in ihren Funktionen als Maschinisten wurden Thorsten Schulz und Andreas Bruhn ebenso bestätigt wie Gerätewart Rolf Kehring – schlug für Johannes Banneck die Stunde des Abschieds. Mit 67 Jahren ist für ihn Schluss. Er wechselte aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung – die war stark vertreten und rief ihm „Willkommen“ zu.

Und dann gab es Bandschnallen für langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr: Frauke Kehring (zehn Jahre), Manfred Will (20), Andreas Bruhn (30) sowie Hans-Werner Marxsen und Horst-Georg Fintzen (beide jeweils 50 Jahre).

Doch damit nicht genug: Auch Rainer Seehusen – seit 1999 Wehrführer – gehört der Wehr Stutebüll seit drei Jahrzehnten an und erhielt von Gemeindewehrführer Dirk Schadewaldt die entsprechende Auszeichnung. Und gemeinsam kündigten sie an, dass sie „noch eine Runde machen wollen“. Das bezog sich auf die Wahl der Gemeindewehrführung, die für den 9. Mai auf dem Terminplan steht. Und da wollen sich beide bewerben – wie gehabt Schadewaldt als Gemeindewehrführer für 150 Aktive in der Stadt und Seehusen als sein Stellvertreter.

Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen ging auf notwendige Investitionen für den Brandschutz und auf Aktuelles aus der Stadt ein, während Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker „im Namen aller Bürger Dank für uneigennütziges Engagement und Professionalität“ sagte. Die Feuerwehr sei ein Garant für Hilfe „jetzt, sofort und überall“. Das lasse sie, die Bürgervorsteherin, nachts ruhig schlafen. Und schließlich gab es noch ein dickes Lob vom Gemeindewehrführer. Schadewaldt bescheinigte den Stutebüllern, eine in sich harmonische Wehr mit einem guten kameradschaftlichen Verhältnis zueinander zu sein, eine Wehr, die viel bewege und verlässlich sei.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 00:33 Uhr

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