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Schlei-Bote

21. Oktober 2017 | 05:44 Uhr

Eine Million Euro für die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

In den nächsten zwei Jahren wird in drei Projekte investiert / Olpenitzer Gerätehaus soll möglichst vor November 2015 fertig werden

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2014 | 12:55 Uhr

Der geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Olpenitz hat eine weitere Hürde übersprungen. Der Bau- und Planungsausschuss hat am Montagabend der Stadtvertretung nunmehr einstimmig den Abbruch des bestehenden Gebäudes sowie die Errichtung eines neuen Gerätehauses empfohlen. Doch nicht nur das: Iin der Sitzung äußerte Axel Langkowski (CDU) auch den Wunsch, die geplante Fertigstellung des Gerätehaus im November 2015 möglichst vorzuziehen.

Bürgermeister Heiko Traulsen erläuterte, dass die Investitionen für die Feuerwehr 2014/2015 – neben dem Gerätehaus in Olpenitz sind noch der Neubau des Schulungsraumes Florianhaus in Mehlby und ein neues Feuerwehrfahrzug in Olpenitz geplant – mehr als eine Million Euro betragen. „Nun könnte man meinen, dass der auf Kante genäht Haushalt nun endgültig in die Knie geht. Dem ist aber nicht so“, sagte Traulsen und verwies darauf, dass es gelungen sei, Zuschüsse von rund 800 000 Euro einzuwerben. Dabei dankte der Bürgermeister ausdrücklich der Feuerwehr und namentlich dem Olpenitzer Wehrführer Dirk Langenstein sowie dem Gemeindewehrführer Dirk Schadewaldt. Die beiden hätten die Verwaltung sehr umfangreich und immer mit Blick auf die Finanzen beraten. „Wir waren uns immer einig, dass es keine vergoldeten Wasserhähne und Lampenschirme gibt“, sagte Traulsen.

Nach derzeitigem Stand werden sich die Gesamtkosten für das Olpenitzer Gerätehaus auf 557 000 Euro belaufen, von denen 75 000 Euro für Planungskosten veranschlagt werden. Da das Land eine Sonderbedarfszuweisung von maximal 450 000 bewilligt hat, beläuft sich der städtische Eigenanteil demnach auf 107 000 Euro.

Hauptausschussvorsitzender Matthias Mau (CDU) regte an, wegen der umfangreichen Vorarbeiten die Planungskosten beispielsweise um einen Betrag von 20 000 Euro zu senken. Daraufhin gab Rainer Moll (SPD) zu bedenken, dass man jemanden brauche, der die Pläne unterschreiben kann. „Und das kann nun einmal nur ein Planungsbüro“, meinte der SPD-Fraktionschef.

Langkowski bat darum, den Zeitplan für die Fertigstellung des Gerätehauses zu straffen. „2015 soll das Gebäude fertig sein, doch seit 2012 kann die Halle für Übungen und Schulungen nicht mehr benutzt werden. Daher bitte ich die Errichtung des Neubaus zu beschleunigen“, sagte er. Traulsen verwies darauf, dass für die Olpenitzer in Ellenberg Ersatzräume zur Verfügung gestellt würden, „aber wir beeilen uns“.

Dirk Langenstein (LWG) nannte dagegen den Zeitplan vernünftig. Jetzt arbeite man erst einmal mit dem Planungsbüro zusammen. Falls die Bauarbeiten allerdings im August oder September anfingen, dann käme man in die Frostperiode, meinte Langenstein. Und weiter sagte er: „Wenn der erste Spatenstich in der frostfreien Zeit gemacht wird, ist das gut. Wenn wir dann noch früher fertig werden, dann ist das super.“

Bereits in seiner vorangegangenen Sitzung hatte der Bauauasschuss zudem die Weichen für eine veränderte Situation im Lebensmittelhandel gestellt. Vor einem guten Jahr hatte das Gremium in der Wassermühlenstraße die Möglichkeit geschaffen, einen 1000 Quadratmeter großen Aldi-Markt anzusiedeln. Dies soll nun allerdings nicht umgesetzt werden, vielmehr soll der vorhandene Aldi-Markt in Mehlbydiek um 400 Quadratmeter auf dann 1200 Quadratmeter vergrößert werden. Nach den Angaben von Bauamtsleiter Erich Reuter sei dieses Tauschgeschäft nur möglich, da es sich in beiden Fällen um den gleichen Eigentümer handele. Matthias Mau begrüßte die neue Entwicklung, die in seinen Augen auch den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungsgutachtens entspreche. „Wenn wir alte Standorte stärken, statt neue zu entwicklen, halte ich das für eine runde Sache“, sagte Mau.

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