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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Integrierte Station der Geltinger Birk feiert zehnjähriges Bestehen / Bis zu 100 000 Besucher im Jahr

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Großer Bahnhof für die Integrierte Station der Geltinger Birk in Falshöft: In Verbindung mit dem Startschuss für die kontrollierte Vernässung des Naturschutzgebietes (wir berichteten) konnte die Einrichtung ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Sie ist eine von derzeit vier im Lande, in denen haupt- und ehrenamtlicher Naturschutz sowie Regionalentwicklung in den jeweiligen Regionen zusammengeführt werden.

In Falshöft sind aktuell vier hauptamtliche Mitarbeiter des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume – allen voran Nils Kobarg und außerdem Thomas Bender, Stefan Brocke und Uwe Schwippert – tätig. Sie arbeiten mit den Ehrenamtlern des Nabu, des Wildpferdevereins, des Hegeringes und der Gemeinde Nieby zusammen. Dabei werden sie von dem seit zweieinhalb Jahren bestehenden Förderverein der Station sowie zertifizierten Natur- und Landschaftsführern unterstützt.

Die Integrierte Station ist Basis für die Entwicklung und Betreuung der Geltinger Birk und Anlaufpunkt für alle naturkundlich interessierten und engagierten Menschen der Region. Zudem sind die Mitarbeiter neben der Geltinger Birk auch in sieben weiteren Schutzgebieten zwischen Flensburg und der Eckernförder Bucht tätig.

Die Station habe mit ihrer Arbeit die Geltinger Birk weiter für Besucher – pro Jahr sind es zwischen 80 000 und 100 000 – erschlossen, lobte Wolfgang Vogel, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und war sich sicher, dass dieses Gebiet durch die Vernässung ökologisch noch interessanter werden dürfte.

In Falshöft habe der Naturschutz vor zehn Jahren in der ehemaligen Lotsenstation eine räumliche Heimat gefunden. Dabei galt des Direktors Dank vor allem der ehemaligen Bürgermeisterin von Nieby, Renate Mielenz. Als Vorsitzende des Fördervereins unterstützte sie auch über ihre Bürgermeisterinnen-Tätigkeit hinaus die Integrierte Station und stelle sich weiterhin in den Dienst der Sache. Das Miteinander von Haupt- und Ehrenamt habe sich nicht nur bewährt, sondern sei auch zu einer Erfolgsstory geworden.

Von Amtsvorsteher Thomas Johannsen gab es für alle, die sich engagieren, ein dickes Lob. Niebys neuer Bürgermeister Volker Lippert sprach davon, dass die Station zu einem Dorfmittelpunkt geworden sei.

Ingo Ludwichowski, Geschäftsführer des Nabu-Landesverbandes, sagte, dass die Entwicklung der Station zeige, wie richtig und wichtig deren Einrichtung war und sei. Herlich Marie Todsen-Reese, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, schloss sich seinen Worten an und bescheinigte der Station, ein starker Partner zu sein. Ihr besonderer Dank galt den vier Hauptamtlern, die sich „mit Herzblut und Leidenschaft für den Naturschutz engagieren“.

Da blieb Umweltminister Robert Habeck nur noch, reihum danke zu sagen. Dabei vertrat der Minister die Auffassung, dass der Mensch mehr auf die Natur angewiesen sei als umgekehrt – und dem werde hier Rechnung getragen.

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