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Gottorfer Landmarkt 2016 in Schleswig : Ein Öko-Markt der Rekorde

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die 17. Auflage des Öko-Marktes auf der Schlossinsel steht bevor, und die Nachfrage von Ausstellern ist ungebrochen groß.

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erstellt am 12.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Es sind noch knapp sechs Wochen, bis es soweit ist. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass der 17. Gottorfer Landmarkt sämtliche bisherigen Rekorde bricht. „Wir haben bereits die festen Zusagen von 120 Ausstellern, und es kommen täglich noch neue hinzu“, sagt Organisator Frank Zarp.

Am 22. Mai, wie gewohnt am Internationalen Museumstag, laden die Landesmuseen erneut zum größten Öko-Markt Deutschlands auf die Schleswiger Schlossinsel ein. Zum zweiten Mal sind sie dabei selbst Ausrichter, Träger der Veranstaltung ist der Kreis Schleswig-Flensburg. Schirmherr ist Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck, der den Landmarkt um 10 Uhr auch offiziell eröffnet. Danach wartet bis 18 Uhr ein buntes Programm auf die Besucher, die auch im vergangenen Jahr in Strömen nach Schleswig gekommen waren – auch von weit über die Landesgrenzen hinaus. Rund 17.000 Gäste wurden 2015 gezählt. „Wenn das Wetter wieder mitspielt, hoffen wir natürlich erneut auf eine so gute Marke“, sagt Zarp.

In erster Linie haben die Veranstalter dabei Familien im Blick. Deshalb wird es auch diesmal wieder ein großes Öko-Mitmach-Dorf auf der Wiese vor dem Schloss geben, bei denen Aktions-Künstler Samuel Fleps und Mitarbeiter der Schleswiger Werkstätten zum Spielen und Ausprobieren einladen. Zudem kommt Liedermacher „Grünschnabel“, um insbesondere den Kindern ordentlich einzuheizen. Gleiches gilt für Puppenspielerin Sonja Langmack vom Landestheater.

Auch auf der Nordseite hinter dem Schloss wird den jüngeren Besuchern einiges geboten: Dort gibt es erneut zahlreiche Tiervorführungen. In unmittelbarer Nähe dazu bauen die Kunsthandwerker ihre Stände auf, während auf dem großen Platz vor dem Schloss die Biowaren angeboten werden.

Im westlichen Bereich daneben bekommen die Themen Pflanzen und Gartengestaltung ihren Raum. „Wir setzen also auf das bewährte Konzept aus dem Vorjahr. Sowohl von den Händlern als auch den Besuchern haben wir auf diese themenorientierte Ordnung des Marktes eine sehr positive Rückmeldung bekommen“, sagt Zarp. Es wird aber auch einige Neuerungen geben.

Unter anderem ist eine Ausweitung des Shuttle-Services geplant. So sollen nicht nur noch mehr Busse eingesetzt werden als im vergangenen Jahr, sondern es stehen auch mehr Parkplätze zur Verfügung. Das soll in erster Linie den Gästen zugute kommen, die aus dem Süden über die A  7 anreisen. Sie werden über Park-and-ride-Schilder zum Gewerbegebiet Wikingerland in Busdorf geleitet. Dort gibt es nun im Gegensatz zu den Vorjahren noch mehr Parkmöglichkeiten – und zwar auf dem Gelände der Firma Jaster-Hydraulik.

Die Gäste, die aus Richtung Norden anreisen, werden wiederum auf den Parkplatz am Real-Kaufhaus geleitet und von dort aus mit Bussen Richtung Landmarkt gefahren. Erstmals sollen sie dabei an der Haltestelle an der Ecke Flensburger Straße/Lollfuß aussteigen und dann über die weiße Brücke über den Burggraben auf die Schlossinsel gehen. Eine Maßnahme, die dazu beitragen soll, den Haupteingang auf der Schlossinsel zu entlasten. Dort hatten sich im vergangenen Jahr zeitweise lange Schlangen gebildet.

Auch was das Angebot auf dem Markt selbst angeht, wird es neue Schwerpunkte geben. In Zusammenarbeit mit den Schleswiger Stadtwerken soll das Thema Elektromobilität in den Fokus gerückt werden. Passend dazu wird eine neue Tankstelle für Autos mit Elektromotoren neben dem Schloss eingeweiht, die dort zur Dauereinrichtung werden soll. Zudem wird das Food-Mobil des Vereins „Feinheimisch“ vorgestellt. Die rollende Showküche soll künftig in Schulen und Kindergärten für gesunde Ernährung Werbung machen.

Der Eintritt zum Landmarkt kostet auch in diesem Jahr 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.

>Infos: www.gottorferlandmarkt.com

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