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Carlshöhe : Ein neuer Stadtteil in drei Jahren

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Carlshöhe-Investor Wolfram Greifenberg rechnet noch mit drei Jahren Bauzeit, bis das Gelände der ehemaligen Kaserne in Eckernförde fertig ist.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2013 | 18:26 Uhr

Die Carlshöhe wächst. Im November 2009 haben die ersten Handwerker Spaten und Maurerkellen ausgepackt und bislang nicht wieder eingesteckt. Jetzt war die Grundsteinlegung für ein weiteres Bürogebäude. Carlshöhe-Investor Wolfram Greifenberg rechnet mit drei weiteren Jahren, bis das letzte geplante Haus steht.

Das Tempo, in dem die Arbeiten auf dem ehemaligen Kasernengelände vorangetrieben werden, kann sich sehen lassen. Allein im Jahr 2010 sind das Haus Jungmann, das Torhaus und Carls Showpalast in ihren Sanierungen und Umbauten fertig gestellt worden, 2011 folgten das Haus Preußer, die Galerie und die Bandübungsräume sowie das Fitnessstudio La Vida und das Seniorenheim „Haus am Noor“ als Neubauten. 2012 wurden dann zwei Mannschaftsgebäude für Künstler und Vereine sowie 3000 Quadratmeter für die mobile Pflege und für Kursräume saniert. Hinzu kamen 18 barrierefreie Mietwohnungen.

Und die Bilanz für das laufende Jahr: Weitere 18 barrierefreie Mietwohnungen sind durch die Sanierung von Altbeständen entstanden, und das Haus Königsberg für den Nautischen Verlag und die Akademie Dampsoft hergerichtet worden. Vier Einfamilienhäuser sind entstanden und in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 49 Eigentumswohnungen in verschiedenen Neubauten fertig gestellt worden.

Der nächste Schritt ist das neue Bürogebäude der Treuhand KG und Steuerberatungsgesellschaft „wetreu“, die mit ihren 25 Mitarbeitern den Umzug auf die Carlshöhe für April 2014 plant. Dort entsteht zurzeit ein neues 600 Quadratmeter und zwei Stockwerke umfassendes Gebäude auf dem Eckgrundstück, das am nördlichen Ende der Carlshöhe an der B 76 liegt. Die „wetreu“ hat das Grundstück von Wolfram Greifenberg gekauft. Das Unternehmen expandiert, die Niederlassung in der Bergstraße ist zu klein geworden. Im neuen Bürokomplex können bis zu 36 Mitarbeiter unterkommen, und es gibt noch die Option ein Vollgeschoss und ein Staffelgeschoss auf das Gebäude aufzusetzen.

„An dieser Stelle stand die alte Krankenstation“, erklärte Architekt Alexander Ullrich bei der Grundsteinlegung, zu der auch ein Großteil der Belegschaft gekommen war. „Es ist das erste Mal, dass ein Neubau auf der Carlshöhe nicht von Herrn Greifenberg, sondern einem anderen Eigentümer umgesetzt wird.“ Die Bauherren haben dabei auf regionale Handwerker gesetzt. „Wir haben das regionale Unternehmen oft dem günstigsten vorgezogen“, sagten die Geschäftsführer Jan Henryk Marten und Frank Rzepka.

Für das Jahr 2014 hat Wolfram Greifenberg die Fertigstellung von weiteren 13 Eigentumswohnungen und vier Einfamilienhäusern geplant. 26 Eigentums- und 25 Mietwohnungen sollen 2015 folgen, ebenso ein Tagungshotel mit 50 Zimmern und einem Restaurant. Der – vorläufige – Abschluss ist für das Jahr 2016 vorgesehen, in dem weitere 36 Eigentumswohnungen entstehen sollen. Insgesamt stehen dann auf der 15 Hektar großen Fläche 50000 Quadratmeter Büro- und Wohnfläche – genauso viel wie im Jahr 2008, als Wolfram Greifenberg das Gelände kaufte. Nur war die Fläche damals in 28 Gebäuden untergebracht, jetzt werden es 36 Gebäude sein.

 

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