Ein Heimspiel unter Freunden

Die „Traditional Old Merry Tale Jazzband“ mit Reinhard Zaum, Ansgar Adamski, Pitt Kröncke, Bernd Reiners, Andreas Grünewald, Jan Carstensen und Peter Mette (von links).
Die „Traditional Old Merry Tale Jazzband“ mit Reinhard Zaum, Ansgar Adamski, Pitt Kröncke, Bernd Reiners, Andreas Grünewald, Jan Carstensen und Peter Mette (von links).

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24. September 2013, 00:33 Uhr

Mit ihrem neuen Programm „Greatest Hits of Dixieland“ begeisterte die „Traditional Old Merry Tale Jazzband“ aus Hamburg ihre rund 200 Besucher in der Kappelner Koslowski-Halle. Auf Einladung des Kappelner Jazzclubs „Jazz oder nie“ war die Band nun bereits zum vierten Mal in Kappeln zu hören war. Sie trat in der Besetzung Bernd Reiners (Schlagzeug), Andreas Grünewald (Banjo, Gitarre), Jan Carstensen (Klarinette, Saxophon), Pitt Krönke (Trompete) Peter Mette (Klavier), Ansgar Adamski (Trompete) und Bandleader Reinhard Zaum (Bass, Tuba), der auch die Moderation des Abends übernommen hatte, an und erlebte ein echtes Heimspiel unter Freunden.

Mit der begeisterten Fangemeinde im Auditorium hatte die Band leichtes Spiel. Bereits mit dem Eröffnungs- „Beale-Street-Blues“ sprang der Funke über. Von Beginn an lebte das Publikum die Musik mit, klatschte stürmisch Beifall, Füße wippten, Hände und Finger zuckten. Und es war zu spüren, dass auch die Musiker begeistert waren. Teilweise ging es zu wie beim Oktoberfest, etwa als sich Ansgar Adamski mit der Posaune unters Publikum mischte. Zu hören waren ebenfalls Ohrwürmer wie „Mac, the Knife“, der „Wildcat-Blues“ als Klarinetten-Solo oder „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Als die Band dann mit Louis Armstrongs „What a wonderful world“ Schluss machen wollte, hatte sie nicht mit der Zähigkeit der Besucher gerechnet. Die erzwangen mit lang anhaltendem Schlussapplaus noch eine Zugabe.

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