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Schlei-Bote

19. August 2017 | 09:43 Uhr

Ein Fall für die Verkehrsschau

vom

Die Versetzung des 70 km/h-Schildes an der B 199 vor dem Ortseingang von Steinbergkirche wird wieder diskutiert

Steinbergkirche | Die Situation ist prekär: Auf der einen Seite der Bundesstraße 199, von Nübelfeld kommend, links die Abzweigung nach Roikier und kurz danach rechts die nach Hattlund. Kurz vorher ist die 70 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben - nun wird schnell gefahren und auch überholt, obwohl eine Kuppe die freie Sicht beeinträchtigt. Da sind Gefahren programmiert, und die möchte die SPD-Fraktion minimieren. Ihr Antrag, erläutert von Rolf Villaumi, geht dahin, das Schild, das die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung anzeigt, weiter in Richtung des Dorfes Steinbergkirche zu versetzen.

Damit rannte die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung von Steinbergkirche offene Türen ein. Es wurde aber darauf hingewiesen, dass bereits 2007 eine solche Veränderung beantragt, jedoch abgelehnt worden sei. Dessen ungeachtet soll ein neuer Versuch gestartet werden. Villaumi: "Wir müssen hartnäckig bleiben." Ingo Boysen (SPD) ergänzte: "Wir müssen darum kämpfen." Udo Ehlert (SSW) dazu: "Ich bin voll dabei." Doch stellte sich ihm die Frage, welchen Einfluss man auf eine Bundesstraße habe. Die Gemeindevertreter entschieden einmütig, die Angelegenheit bei der nächsten Verkehrsschau zur Sprache zu bringen.

Zu Beginn der gut besuchten Sitzung informierte Bürgermeister Gernot Müller über einen Antrag der Wählergemeinschaft Steinbergkirche-Quern (WSQ), der bei ihm am Nachmittag eingegangen war: Absetzung der 27. Änderung des Flächennutzungsplanes und damit verbunden die Aufstellung des Bebauungsplanes "Kanonenstraße" - sprich Reitanlage - von der Tagesordnung. Die Entscheidung wurde auf die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 2. September vertagt, um den Anwohnern der Kanonenstraße die Möglichkeit zu einem Gegengutachten zu geben. Das Plan-Änderungsverfahren laufe, so Gernot Müller (WSQ), bereits seit drei Jahren, wobei alles, was dafür zu beachten ist, erfüllt wurde - einschließlich eines Gutachtens. Dazu gehörte auch die öffentliche Auslegung des Planes. "Die Personen, die jetzt dagegen sind, wurden damals nicht gesehen", sagte Müller. Dennoch soll ihnen nun die Möglichkeit gegeben werden, ein Gegengutachten einzuholen, so der einmütige Beschluss. Bedingung dabei ist aber, dass dieses bis zum 27. August beim Bürgermeister vorliegen muss - schriftlich und als PDF-Datei -, damit sich alle Gemeindevertreter vor der September-Sitzung einlesen können.

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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