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Schlei-Bote

21. Oktober 2017 | 16:08 Uhr

Eckernförder bestätigen Jörg Sibbel

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

85,7 Prozent Zustimmung bei der Bürgermeisterwahl / Wahlbeteiligung beträgt 46,2 Prozent

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 11:38 Uhr

Die Eckernförder haben gewählt: Jörg Sibbel bleibt für weitere acht Jahre ihr Bürgermeister. Amtsinhaber Sibbel trat ohne Gegenkandidat an. Rund 46,2 Prozent der Wahlberechtigten gaben am Sonntag bei der Bürgermeisterwahl ihre Stimme ab. Sie konnten entweder „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen. Für „Ja“ haben sich 85,7 Prozent entschieden, für „Nein“ 14,3 Prozent. Dabei erhielt Sibbel in jedem der 14 Wahlbezirke mehr als 80 Prozent, in einem sogar 92 Prozent Zustimmung.

Zum Vergleich: Bei der letzten Bürgermeisterwahl vor acht Jahren hatten 59,2 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben. Damals war Jörg Sibbel als parteiloser Kandidat gegen die Amtsinhaberin Susanne Jeske-Paasch (SPD) angetreten und konnte 65,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Jörg Sibbel zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Ich hatte befürchtet, dass vielleicht der ein oder andere Wähler zu Hause bleibt, weil er bei nur einem Kandidaten keine Auswahl hat“, sagte er im Eckernförder Rathaus. Die Messlatte sei das Wahlergebnis von vor acht Jahren gewesen. Mindestens 70 Prozent wollte er gern erreichen. Mit über 85 Prozent liegt er weit darüber. „Vor acht Jahren haben mir die Bürger einen Vertrauensvorschuss gegeben“, sagt Jörg Sibbel am Wahlabend. „Umso wichtiger war es mir jetzt zu wissen, wie meine Arbeit von den Eckernfördern bewertet wird und ob ich in der zweiten Amtszeit weiterhin auf die Unterstützung der Bevölkerung zählen kann. Das Ergebnis bewerte ich als Unterstützung.“ Für den Fall, dass Jörg Sibbel als einziger Kandidat mehr Nein- als Ja-Stimmen erhalten hätte, hätte die Ratsversammlung den Bürgermeister wählen müssen.

Erste Gratulanten im Rathaus waren neben der Familie und Freunden Jörg Sibbels die Bürgervorsteherin Karin Himstedt und einige Ratsmitglieder. Im Vorfeld der Wahl hatten sich insgesamt fünf der sieben in der Ratsversammlung vertretenen Parteien für eine Wiederwahl Sibbels ausgesprochen. Karin Himstedt zum Bürgermeister: „Was aus Eckernförde in den letzten Jahren geworden ist, ist ganz entscheidend dein Verdienst.“

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