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E-Center: Wochenlange Schließung wegen Umbauarbeiten

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 14:08 Uhr

Große Renovierungsarbeiten stehen im
E-Center in der Wassermühlenstraße an. Für rund 1,2 Millionen Euro wird der 3000 Quadratmeter große Edeka-Lebensmittelmarkt von Grund auf umgestaltet. „Die Umbauarbeiten stehen ganz im Zeichen der Modernisierung, der Energieersparnis und eines neuen Erscheinungsbildes“, erläutert Geschäftsführer Andreas Brick. Als Folge der Erweiterungen, besonders im Kühl- und Frischebereich, werden fünf neue Mitarbeiter eingestellt, sodass künftig 55 Angestellte zum E-Center-Team gehören.

„Bis auf die neue Drogerieabteilung bleibt nichts mehr so, wie es war“, behauptet Brick. Wegen dieser umfangreichen Umbaumaßnahmen wird das E-Center fast vier Wochen geschlossen bleiben. Dazu Brick: „Erst wollten wir mit einer Woche auskommen, doch dann ist das Vorhaben von Tag zu Tag gewachsen.“ Nun wird der Geschäftsbetrieb von Montag, 10. November, bis Mittwoch, 3. Dezember, eingestellt. Diese Schließung betrifft nicht die angeschlossenen Geschäfte. Tabak-Börse Vollhardt, das Blumengeschäft „Vergiss mein nicht“ und Dallmeyers Backhus haben während dieser Zeit werktags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Auch Fisch Petersen kommt mit seinem Wagen wie gewohnt freitags von 9 bis 13 Uhr vorbei.

Zur Eröffnung am Donnerstag, 4. Dezember, werden den Kunden außen eine veränderte Fassade und innen jede Menge Neuigkeiten erwarten. So wird die Kühlabteilung bei einem bis zu 15 Prozent größerem Sortiment um die Hälfte wachsen. Eine umweltfreundliche CO2- Anlage soll künftig für bessere Luftqualität sorgen. Der Bio- und Veganbereich wird ausgebaut. Doch auch die Frischeabteilung mit Obst und Gemüse wächst um 50 Prozent. Marktleiterin Karin Bonnichsen sagt: „Kassen, Kühltheke und Fleischtresen werden auf den modernsten Stand gebracht und alle Möbel erneuert.“

Warteschlangen am Leergutautomaten soll es künftig nicht mehr geben. Andreas Brick räumt ein: „Für uns ist die Erneuerung der Leergutannahme das fast schon wichtigste Vorhaben, denn dies war bislang unsere schlechteste Servicedienstleistung.“ Der alte Automat, der für 1500 Flaschen pro Tag ausgelegt war, fliegt nun raus und wird durch zwei moderne Anlagen ersetzt, die gemeinsam eine mehr als dreimal so hohe Kapazität haben. Trotz all der eingeleiteten Maßnahmen bleibt stets der Zwang zur Modernisierung. Karin Bonnichsen: „Im Durchschnitt muss man einen Markt etwa alle acht Jahre erneuern.“

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