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DLRG setzt Webcam am Hasselberger Strand ein

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DLRG setzt künftig auf die Dienste einer Webcam an der Rettungsstation am Hasselberger Strand

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hasselberg | In ihrer letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode hat die Hasselberger Gemeindevertretung eine besondere Anschaffung beschlossen: Für 5500 Euro wird in der DLRG-Wasserrettungsstation eine moderne Webcam installiert. Hasselbergs Bürgermeister Hans-Heinrich Franke wies darauf hin, dass dieses elektronische "Auge am Strand" zum einen den Wachdienst der Rettungskräfte erleichtere, zum anderen aber auch über das Internet den Touristen per Klick auf die Homepage jederzeit einen aktuellen Blick auf das Strandleben ermöglichen werde. Die Kamera verfügt über eine hohe Auflösung und sogar über ein Zoom-Objektiv. Die Wachhabenden der DLRG können in einer Gefahrensituation die Aufnahmen auf einen Monitor übertragen und so besser überblicken, welche Rettungsmaßnahmen am sinnvollsten erscheinen. "Für unsere Gäste zu Hause gehören Webcams fast schon zum Standard", merkte Franke an.

Für die Gemeindefeuerwehr wird das Alarmierungssystem verbessert. Die Blauröcke hatten sich mehrfach darüber beklagt, dass der Sirenenalarm wenig effektiv sei, weil er an auswärtigen Arbeitsplätzen gar nicht wahrzunehmen sei. Künftig soll die Alarmierung auch per SMS-Nachrichten aufs Handy erfolgen. Kosten: 1310 Euro für die Anschaffung und 7,70 Euro je Alarmierungsfall.

Die Versammlung verabschiedete den Nachtragshaushalt für dieses Jahr. Im Verwaltungsteil erhöht sich das Volumen um 33 000 Euro auf 1,248 Millionen Euro, der Vermögensteil wächst um 61 000 Euro auf 181 400 Euro. Unter anderem sind erhöhte Baukosten für das neue Feuerwehrhaus in Kieholm auf die Steigerung im Vermögenshaushalt zurückzuführen, was eine höhere Kreditaufnahme erfordert. Aus der allgemeinen Rücklage werden 10 100 Euro für Investitionen entnommen.

Von den vier Containern des DRK-Kreisverbandes am Sportplatz Kieholm werden zwei durch die Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg ersetzt. Vorteil: Der ASF vergütet diese Stationierung jährlich mit 250 Euro pro Container, während das DRK dafür keinen Obolus abzweigt. Das Kreis-DRK hat klargestellt, dass die Einnahmen aus den Alttextilien dem Kata stro phenschutz zugute kommen.

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